Vorkommen
Länder:+6Kontinente:EU
Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Beschreibung der Raupe
Habitat
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Weibchen

5.2. Genitalien

5.2.1. Männchen
5.2.2. Weibchen

5.3. Erstbeschreibung

5.4. Beschreibung der Raupe

6. Biologie

6.1. Habitat

6.2. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Artemisia absinthium (Wermut)
  • [Asteraceae:] Artemisia vulgaris (Gewöhnlicher Beifuß)
  • [Asteraceae:] Tanacetum vulgare (Rainfarn)

Wichtigste Raupennahrungspflanze scheint der schon in der Erstbeschreibung der Art angeführte Wermut (Artemisia absinthium) zu sein. Daneben werden aber auch der Gewöhnliche Beifuß und - zumindest gelegentlich - auch der Rainfarn genutzt. Alle drei Pflanzen sind auch die oben gezeigten Raupenbilder abgedeckt. Unklar ist, ob noch weitere Korbblütler (Asteraceae) genutzt werden.

(Autor: Erwin Rennwald)

6.3. Lebensweise

Die Raupen minieren in den Blattzipfeln verschiedener Asteraceae. Mindestens im letzten Larvalstadium handelt es sich um eine halboffene Blattmine mit einer relativ großen Öffnung. Bei Störung kann die Raupe ihre Wohnmine verlassen und später wieder aufsuchen oder eine neue Mine anlegen. Ein röhrenförmiges Blattgespinst bildet eine Art Verlängerung der Mine. In mehrgliedrigen Blattzipfeln leben manchmal mehrere Raupen gesellig beieinander, jede in einer eigenen Mine.

Es treten zwei Generationen auf - Raupen von Mai bis Juni und dann wieder von August bis September; Überwinterungsstadium ist die Puppe. (Zuchtbeobachtungen: Heidrun Melzer)

7. Weitere Informationen

7.1. Andere Kombinationen

7.2. Synonyme

  • Scrobipalpa rancidella auct.

7.3. Literatur

  • Erstbeschreibung: Fuchs, A. (1886): Microlepidopteren des unteren Rheingau’s nebst einer allgemeinen topographisch-lepidopterologischen Einleitung. — Entomologische Zeitung 47: 39-83. Stettin.
  • Fuchs, A. (1895): Kleinschmetterlinge der Loreley-Gegend. Vierte Besprechung. — Entomologische Zeitung 56: 21-52. Stettin.