Vorkommen
Länder:+9Kontinente:EU
Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Weibchen

5.2. Genitalien

5.2.1. Männchen
5.2.2. Weibchen

5.3. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Habitat

6.2. Raupennahrungspflanzen

6.3. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Cirsium acaule (Stängellose Kratzdistel)
  • [Asteraceae:] Cirsium vulgare [= Cirsium lanceolatum] (Gewöhnliche Kratzdistel, Lanzett-Kratzdistel)
  • [Asteraceae:] Cirsium palustre (Sumpf-Kratzdistel)
  • [Asteraceae:] Cirsium oleraceum (Kohldistel)
  • [Asteraceae:] Cirsium heterophyllum (Verschiedenblättrige Kratzdistel)
  • [Asteraceae:] Carduus nutans (Nickende Distel)
  • [Asteraceae:] Serratula tinctoria (Färberscharte)
  • [Asteraceae:] Centaurea scabiosa (Skabiosen-Flockenblume)
  • [Asteraceae:] Centaurea jacea (Wiesen-Flockenblume)

Die Raupe ernährt sich hauptsächlich von Kratzdisteln und Disteln, aber auch von Flockenblumen und von der Färberscharte.

Stainton (1865) meldete Raupen von Cirsium vulgare und Cirsium palustre, zwei der sicher auch überregional wichtigsten Nahrungspflanzen dieser Art.

Schütze (1931) fasst zusammen: "In zwei Generationen an Cirsium lanceolatum, Cirsium palustre, Cirsium oleraceum, Centaurea scabiosa, Centaurea jacea, Serratula, Carduus nutans heterophyllus [vermutlich fehlt hier im Original ein Komma zwischen „nut.“ und „heterophyll.“, gemeint wäre dann „Carduus nutans, Cirsium heterophyllum“], miniert oberseitig die Blätter, besonders Wurzel-Blätter zu beiden Seiten der Mittelrippe, so dass große braune Flecken entstehen, wechselt die Blätter und wird oft übersehen, da sie gern unter der Mittelrippe ruht (Sorhagen, Stainton). Verpuppung gewöhnlich in der Mine.

(Autor: Erwin Rennwald)

7. Weitere Informationen

7.1. Andere Kombinationen

7.2. Synonyme

7.3. Literatur