Vorkommen
Länder:+7Kontinente:EU
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Eiablage
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Ei
Erstbeschreibung
Beschreibung von John Curtis als Thecla pruni
Ei
Lebensweise und Verhalten
Habitat
Inhalt

1. Männchen

2. Weibchen

3. Geschlecht nicht bestimmt

4. Eiablage

5. Ausgewachsene Raupe

6. Jüngere Raupenstadien

7. Fraßspuren und Befallsbild

Das Fraßbild ist sehr auffällig. Die Blätter werden ausgehend von der Blattbasis an einer oder beiden Seiten gefressen, wobei die Mittelrippe stehen bleibt und oft auch der vordere Teil vom Blatt. Die Suche an Traubenkirschen ist dabei etwas einfacher, da die angefressenen Blätter größer sind und daher stärker auffallen, als in Schlehe [Markus Dumke im Forum]

.

8. Puppe

9. Ei

10. Diagnose

10.1. Erstbeschreibung

10.2. Beschreibung von John Curtis als Thecla pruni

10.3. Ei

1: Deutschland, Baden-Württemberg, Walddorfhäslach-Walddorf, Streuobstgebiet, Fund an jungem Zwetschgenbaum (Prunus domestica), Januar 2005 (Foto: Gabriel Hermann), det. Gabriel Hermann - [Forum]

Die Eier lassen sich an Prunus-Arten finden. Hier können sie mit denen von T. betulae verwechselt werden. S. pruni-Eier sind gewöhnlich dunkler, während jene von von T. betulae rein weiß sind. Vor dem Schlüpfen der Jungraupen dunkeln jedoch beide nach. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Micropyle. Bei S. pruni bildet diese eine Art Krater, während sie bei T. betulae nur als kleines Loch in einem sonst rundlichen Ei wahrzunehmen ist.

(Text: René Ressler)

10.4. Nachweismethoden

Die Art ist rel. einfach im Winter als Ei nachzuweisen. Dazu werden Prunus-Arten (z.B. Pflaume) an jungen Zweiggabeln nach den auffälligen Eiern abgesucht. Einzige Schwierigkeit hierbei ist es, die Eier von S. pruni und Thecla betulae zu unterscheiden (siehe unter Diagnose).

(Text: RR)

10.5. Geschlechterunterschiede

Die ♂ ♂ besitzen auf der Vorderflügelunterseite im Gegensatz zu den ♀ ♀ einen [Androkonienfleck], der damit eine Unterscheidung der Geschlechter ermöglicht. Je nach Lichteinfall und Erhaltungszustand ist dieser Fleck aber nicht immer zu erkennen.

Des weiteren scheint der Vorderflügel-Apex bei den ♂ ♂ spitzer zu verlaufen, als bei den ♀ ♀. Dieses Merkmal gilt es aber noch genauer zu überprüfen!

(Text: Jens Philipp, siehe auch [Forumsbeitrag von Jens Bach Andersen] und [Forumsbeitrag von Jens Philipp]

11. Biologie

11.1. Lebensweise und Verhalten

11.2. Habitat

12. Weitere Informationen

12.1. Etymologie (Namenserklärung)

Prunus, Gattungsname von Steinobstpflanzen.“

Spuler 1 (1908: 53R)

12.2. Andere Kombinationen

12.3. Synonyme

12.4. Literatur

  • Anikin, V.V., Sachkov, S.A. & V.V. Zolotuhin (2017): "Fauna lepidopterologica Volgo-Uralensis": from P. Pallas to present days. — Proceedings of the Museum Witt Munich, Volume 7: 1-696; Munich and Vilnius.
  • Curtis, J. (1823-1840): British Entomology; Being Illustrations and Descriptions of the Genera of Insects Found in Great Britain and Ireland: Containing Coloured Figures from Nature of the Most Rare and Beautiful Species, and in Many Instances of the Plants upon which they are Found. Vol V. Lepidoptera, Part I. — [Not paginated]. London (E. Ellis & Co.).
  • Ebert & Rennwald (1991b) (= Ebert 2), 195-200.
  • Hermann, G. (2007): Tagfalter suchen im Winter, Zipfelfalter, Schillerfalter und Eisvögel. Searching for Butterflies in Winter, Hairstreaks, Purple Emperors, Poplar Admiral & White Admirals. - 1-224, Books on Demand GmbH, Norderstedt.
  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • Schweizerischer Bund für Naturschutz [Hrsg.] (1987): Tagfalter und ihre Lebensräume. Arten – Gefährdung – Schutz. — XI + 516 S. (hier 326-327), Egg/ZH (Fotorotar AG).
  • Seitz, A. (Hrsg.) (1909-1914). Die Gross-Schmetterlinge der Erde. Band 1: A-C, 1-379, pl. 1-89. Stuttgart (Fritz Lehmann's Verlag).