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Männchen
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Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Abweichende SchreibweisenAndere KombinationenSynonymeTaxonomieFaunistikPublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Männchen

1.2. Weibchen

1.3. Kopula

1.4. Raupe

1.5. Fraßspuren und Befallsbild

1.6. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

Synansphecia (Pyropteron) triannuliformis ist hier in Brandenburg weit verbreitet. Lebensraum der Sesie ist trockenes, anthropogen beeinflußtes Ödland (siehe Foto). Hauptnahrungspflanze ist Rumex thyrsiflorus auf lückig bewachsenem Boden (Text: [Frank Rämisch])

3.2. Raupennahrungspflanze

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Polygonaceae:] Rumex thyrsiflorus [= Rumex acetosa ssp. thyrsiflorus] (Rispen-Sauerampfer, Straußblütiger Ampfer)
  • [Polygonaceae:] Rumex scutatus (Schild-Ampfer)
  • [Polygonaceae:] Rumex crispus (Krauser Ampfer)
  • [Polygonaceae:] Rumex acetosella (Kleiner Sauer-Ampfer)
  • [Polygonaceae:] Rumex acetosa ? (Großer Sauer-Ampfer ?)
  • [Polygonaceae:] Rumex palustris ? (Sumpf-Ampfer ?)
  • [Polygonaceae:] Rumex conglomeratus ? (Knäuel-Ampfer ?)
  • [Geraniaceae:] Geranium sanguineum ??? (Blut-Storchschnabel ???)

Die Raupe lebt in Wurzeln von Ampfer, in Mitteleuropa zumeist in Rumex thyrsiflorus. Die Meldung zum Blut-Storchschnabel ist sehr wahrscheinlich falsch.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„Tri drei, annulus Ring.“

Spuler 2 (1910: 314R)

4.2. Abweichende Schreibweisen

  • Pyropteron triannuliforme [nach dem Gender Agreement des ICZN korrekte Schreibweise]

4.3. Andere Kombinationen

  • Sesia triannuliformis Freyer, 1843 [Originalkombination gemäß Opinion 134 ICZN]
  • Synansphecia triannuliformis

4.4. Synonyme

4.5. Taxonomie

In der [Fauna Europaea] werden neuerdings alle Arten der bisherigen Gattung Synansphecia Căpuşe 1973 in die Gattung Pyropteron Newman, 1832 integriert. Diese Zusammenfassung ist unter Sesien-Spezialisten nicht unumstritten.

Es spricht Vieles dafür, dass es sich bei P. triannuliformis um einen Komplex mehrerer Arten handelt. Bartsch et al. (2021: 46) erläutern dazu: "RAxML analysis recovers P. triannuliformis as monophyletic group; however, it shows substantial heterogeneity based on DNA barcode sequences. The average intraspecific differences are very high with 5.5% and reach a maximum of 8.2%, highly indicative of hidden diversity. P. triannuliformis falls into three distinct clusters with high geographic correlation. The first cluster includes specimens from central and south-eastern Europe, the second cluster contains a specimen from Georgia, and the third cluster specimens from Turkey and Armenia." Da P. triannuliformis aus der Türkei beschrieben wurde, könnte für mitteleuropäische Tiere eine Namensänderung anstehen.

4.6. Faunistik

Haslberger & Segerer (2016) führen die Art in ihrer “Liste der für Bayern zweifelhaften Arten”.

Bartsch & Pühringer (2005: 135) schrieben kritisch: "Die Art wird von Laštůvka & Laštůvka (2001) ohne Nennung von Belegen in ihrer „Distribution Check-list“ aufgeführt. Sie ist sowohl mit Pheromonen als auch durch Raupensuche leicht nachzuweisen. Uns sind keine Belege aus Kreta bekannt, die Angabe erscheint uns zweifelhaft." Laštůvka & Laštůvka (2025) ziehen die Konsequenz und streichen Kreta aus ihrer Verbreitungskarte.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.7. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den Ausführungen von Olivier (2000).

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.8. Literatur