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Falter
Raupe
Fraß-Spuren und Befallsbild
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeFaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Fraß-Spuren und Befallsbild

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Weibchen

2.5. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

Feuchtwiesen und Sümpfe

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Pentanema conyzae [= Inula conyzae, Inula conyza] (Dürrwurz, Dürrwurz-Alant)
  • [Asteraceae:] Pentanema montanum [= Inula montana] (Berg-Alant)
  • [Asteraceae:] Limbarda crithmoides [= Inula crithmoides] (Salz-Alant)
  • [Asteraceae:] Pulicaria dysenterica (Großes Flohkraut, Ruhr-Flohkraut)
  • [Asteraceae:] Centaurea nigra ? (Schwarze Flockenblume ?)
  • [Lamiaceae:] Mentha ??? (Minze ???)

Stainton (1867: 246-255) beschrieb in seiner "natural history of the Tineina" auch das Auffinden dieser Raupe - wenn auch noch unter falschem Namen: "Früh im August wird man bei Untersuchung der Blüthen von Inula dysenterica vielleicht solche bemerken, in denen die mittelsten Blümchen etwas über die andern hervorstehen und eine gelbbräunliche Missfarbe angenommen haben. Zieht man sie aus und findet darunter ein hellbernsteinfarbiges Räupchen mit dunkelgelbbraunem Kopf und zwei solchen Nackenschildflecken, in Thätigkeit, so lässt es sich als die Larve von Gelechia inopella annehmen." Doch tatsächlich ist P. inopella an Helichrysum als Raupennahrung gebunden - die Angaben zu Pentanema conyzae betreffen hingegen Ptocheuusa paupella. Stainton (1867: 247-249) weiter: "Die Raupe lebt unterhalb der Blümchen oder zwischen den Früchten der Inula dysenterica. Hält sie sich zwischen den Blümchen frisch geöffneter Blüthen auf, so wird ihre Anwesenbeit sehr leicht daran erkannt, dass einzelne Blümchen von dem Fruchtboden abgelöst und durch die Raupe etwas in die Höhe gehoben sind; so ragen sie etwas über die andern Blümchen hervor und sehen theilweise verwelkt aus. Die Raupe verpuppt sich oft in dee Blüthe oder dem Samenkopf. Es scheint jährlich zwei Generationen zu geben, indem aus den Raupen, die zeitig im August vorhanden sind, die Schmetterlinge zu Ende des Monats erscheinen, und von den Raupen, die man im September findet, die Puppen den Winter hindurch liegen und sich erst im nächsten Juni oder Juli in Schmetterlinge verwandeln."

Nach Elsner et al.: „Die Palpenmotten Mitteleuropas“ (1999), ukmoths.org.uk und Bland et al. (2002). Die Angabe zur Minze dürfte auf Fehlbestimmung beruhen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Aus Deutschland liegen alte Nachweise vor: Biesenbaum (2003: 125) verzeichnet Belege von 1907 und 1910 aus Brühl und von 1910 aus Klerberg/Ville (Nordrhein-Westfalen).

Karsholt & Huemer (2017: 175) melden die Art als neu für Kreta - und zwar anhand von Sammlungsbelegen von einer ganzen Reihe von Fundorten.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur