ÜbersichtLänderKarteFundmeldungenExterne Links (18)
Länder:+29Kontinente:EUAS
Neues Layout der Navigation (Beta Test)
Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Ei
Männchen
Weibchen
Habitat
Parasitoide
LebendfotosDiagnoseBiologieWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenSynonymeTaxonomieLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Ausgewachsene Raupe

1.3. Jüngere Raupenstadien

1.4. Puppe

1.5. Ei

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Parasitoide

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

cuculla: „Kapuze, wegen des Nackenflecks der Raupe.“

Spuler 1 (1908: 99R)

Spulers Erklärung ist falsch, denn Denis & Schiffermüller haben die Raupe nicht gekannt. Wahrscheinlicher ist eine Benennung nach dem Haarbüschel auf dem Rücken des Falters. (Text: Axel Steiner).

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Taxonomie

Kiriakoff (1967) beschrieb Ptilodontella als neue Gattung, wobei er die Typusart - P. cucullina aus der Gattung Ptilodon herauslöste. Dem wurde zunächst überwiegend gefolgt, bald aber nicht mehr. Dazu passend wird im "World Catalogue" von Schintlmeister (2013) Ptilodontella als eine von 6 Untergattungen von Ptilodon geführt. Völlig überraschend reaktivieren Morozov et al. (2026) - mit A. Schintlmeister als Mitautor - Ptilodontella wieder als Gattung. Die Gründe dafür, waren die gleichen, die bisher zur Begründung einer Untergattung dienten: Genitalunterschiede in beiden Geschlechtern gegenüber den restlichen Ptilodon-Arten. Und damit erhebt sich beim Leser jetzt zwangsläufig die Frage: "Ist dann der Rest von Ptilodon noch ein Monophylum ?" Überraschenderweise wird diese Frage von den Autoren gar nicht erst diskutiert. Vielleicht weil sie sich ohne den Einstieg in die Genetik auch gar nicht klar beantworten lässt. Genetische Aspekte spielen in dieser Arbeit gar keine Rolle. Für die Neubeschreibung der dritten Art von Ptilodontella - P. alberti - war das auch nicht nötig - die Argumentation mit Genitalunterschieden und den herausgearbeiteten getrennten Arealen reicht zur Absicherung der Artberechtigung. Aber genetische Untersuchungen - und wahrscheinlich schon einfaches COI-Barcoding - hätten die morphologisch gewonnnen Erkenntnisse vermutlich bestens stützen können. Die Frage nach den Barcodes stellt sich noch immer - und sie wird sicher nachgearbeitet werden - aber warum hat man nicht einen Genetiker ins Autorenteam geholt ?

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur