Vorkommen
Länder:+2Kontinente:EU
Fraßspuren und Befallsbild
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

Die bis 13. Februar 2016 hier gezeigten Lebendbilder waren fehlbestimmt und wurden nach Phyllonorycter cephalariae verschoben

2. Fraßspuren und Befallsbild

3. Diagnose

3.1. Männchen

3.2. Weibchen

3.3. Geschlecht nicht bestimmt

3.4. Erstbeschreibung

4. Biologie

4.1. Nahrung der Raupe

  • [Caprifoliaceae:] Scabiosa columbaria (Tauben-Skabiose)
  • [Caprifoliaceae:] Scabiosa ochroleuca (Gelbe Skabiose)
  • [Caprifoliaceae:] Scabiosa atropurpurea (Samt-Skabiose)
  • [Caprifoliaceae:] Scabiosa triandra [= Scabiosa gramuntia] (Südliche Skabiose)
  • [Caprifoliaceae:] Cephalaria leucantha ??? [= Scabiosa leucantha ???] (Weißblütiger Schuppenkopf ???)

Nach Bradley, Jacobs & Tremewan (1970) miniert die Raupe der Art unterseitig an Cephalaria leucantha, nach Gregor, F. & Patočka, J. (2001): Die Puppen der mitteleuropäischen Lithocolletinae. Mitt. Internat. Ent. Verein Frankfurt. Suppl. VIII: 77: "vorzugsweise" an Skabiosen (Scabiosa spp.). Bei Schütze (1931) war zu lesen: "In zwei Generationen unterseitig an Scabiosa columbaria in langer, großer Mine, die am Ende stark gewölbt, oben marmoriert und teilweise purpurrötlich gefärbt ist; das Blatt krümmt sich nach unten. Verwandlung in einem Kokon (Sorhagen); in den großen Wurzelblättern (Kaltenbach). Süddeutschland." Scabiosa columbaria als Nahrungspflanze wurde schon in der Erstbeschreibung von Douglas (1853) erwähnt - und die Art ja auch danach benannt. Die Angabe zu Cephalaria leucantha sollte überprüft werden, da an jener Pflanze die Raupe von Phyllonorycter cephalariae zu finden ist.

5. Weitere Informationen

5.1. Etymologie (Namenserklärung)

Die Benennung erfolgte nach der Nahrungspflanze der Raupe: Scabiosa.

(Autor: Erwin Rennwald)

5.2. Andere Kombinationen

5.3. Literatur