Version 63 / 66 vom 2. März 2022 um 20:04:53 von Annette von Scholley-Pfab
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Falter
Kopula
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Kopula

1.3. Raupe

1.4. Fraßspuren und Befallsbild

1.5. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Platanaceae:] Platanus x hispanica [= Platanus x hybrida, Platanus x hybridus, Platanus x vulgaris, Platanus x acerifolia, Platanus occidentalis x Platanus orientalis] (Gewöhnliche Platane, Gemeine Platane, Hybrid-Platane, Ahornblättrige Platane, Bastard-Platane)
  • [Platanaceae:] Platanus orientalis (Morgenländische Platane, Orientalische Platane)
  • [Platanaceae:] Platanus occidentalis (Amerikanische Platane, Westliche Platane)

Die Art miniert meist unterseitig, selten oberseitig in Platanen-Arten, in Mitteleuropa also vor allem in der häufig gepflanzten Hybrid-Platane, wenn vorhanden aber auch in deren "Eltern" – Morgenländischer und Orientalischer Platane.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Österreich

Huemer & Rabitsch (2002) gehen davon aus, dass das aus „Südosteuropa (Kleinasien, Balkan)“ eingeschleppte Neozoon in Österreich mittlerweile „wohl überall“ zu finden ist. Der Erstnachweis stammt dabei von Deschka (1965). Deschka (1984) verlegt die Erstfunde auf 1964 und geht von aktiver Ausbreitung aus, da Verschleppung über Jungpflanzen unwahrscheinlich ist, da die Larven und Puppen mit den Blättern zu Boden fallen und Jungbäume in kahlem Zustand transportiert werden.

Deutschland

Geiter, Homma & Kinzelbach (2002) führen die Art für Deutschland als Neozoon mit fraglichem Status (Kategorie C), das aus Südost-Europa eingeschleppt sei. Dabei war die Art zu diesem Zeitpunkt zumindest im Süden Deutschlands längst fest etabliert (siehe hierzu auch die oben dokumentierten Funde aus Baden-Württemberg und Bayern). Zumindest in der Oberrheinebene und angrenzenden Gebieten fehlt die Art heute kaum einem Ort.

Schweiz

Hier scheint es wenige konkrete Daten zu geben, die Art ist, ausgehend von der Südschweiz, aber „schon lange“ weit verbreitet.

Niederlande und Belgien

Nach der holländischen Miniermotten-Seite von Ellis [bladmineerders.nl] wurde die Art auch schon 1965 zum ersten Mal in den Niederlanden registriert, wo sie heute allgemein verbreitet ist. Auch in Belgien nachgewiesen.

4.3. Publikationsdatum der Erstbeschreibung

Hinsichtlich der Publikationsdaten der Arbeiten in den „Trudy Russkogo Entomologicheskogo Obshchestva“ und den „Horae Societatis Entomologicae Rossicae“ der Jahre 1861-1932 folgen wir Kerzhner (2004), der die Datierungen der Papierhüllen der einzelnen Hefte auswertete, welche in nur wenigen Bibliotheken beim Binden der Jahrgänge nicht entfernt wurden. Demnach wurde Band 7 der „Horae“ in folgenden Lieferungen herausgegeben: Heft 1 (Seiten 3-66) am 2. April 1870, Doppelheft 2-3 (Seiten 67-282 und 305-320) im September 1870, Heft 4 (Seiten 283-304 und 321-408) am 1. Juli 1871.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.4. Literatur

4.5. Informationen auf anderen Webseiten (externe Links)