Version 32 / 34 vom 22. Oktober 2021 um 23:10:49 von Thomas Guggemoos
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Falter
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Geschlecht nicht bestimmt
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Fraßspuren und Befallsbild

1.3. Puppe

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanzen

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Salicaceae:] Salix fragilis (Bruch-Weide)
  • [Salicaceae:] Salix alba (Silber-Weide)
  • [Salicaceae:] Salix x sepulcralis (Trauerweide) [Abgrenzung gegenüber Salix alba var. tristis unsicher]
  • [Salicaceae:] Salix triandra (Mandel-Weide)
  • [Salicaceae:] Populus nigra ??? (Schwarz-Pappel ???)

Nach Hering (1936: 375) miniert die Raupe an der Unterseite eines Blattes der Bruch-Weide (Salix fragilis) und geht nicht in die Zweigrinde über. Die Angabe zur Schwarz-Pappel ist sehr wahrscheinlich falsch.

4. Weitere Informationen

4.1. Faunistik

Locus typicus nach Hering (1936: 375): Spanien, Valencia, Botanischer Garten.

Huemer (2013: 2010): „Das Vorkommen der mediterran verbreiteten P. valentinensis in Österreich basiert auf einer DNA Barcode-Kontrolle von ursprünglich als P. saligna determinierten Tieren aus Niederösterreich (Wachau) (Deschka, in litt.).“ Deschka (2014) berichtet daraufhin: "Der Autor sammelte am 20.9.1995 Blattminen von Phyllocnistis valentinensis in Salix fragilis L. (Salicaceae) am Donauufer in Weißenkirchen. Das Zuchtmaterial ergab vom 23.-30.9.1995 13 adulte Tiere. Es handelt sich um den Erstfund für Österreich und ein außergewöhnliches chorologisches Ereignis im Verbreitungsmuster dieser Art, das eine Diskussion erfordert." Deschka suchte am bekannten Platz 2012 vergeblich nach Minen der Art.

Pastorális & al. (2013) berichten über den Erstnachweis für die Slowakei.

Nel & Varenne (2015) berichten, dass es nach Funden in Bulgarien, Griechenland, Russland und Kasachstan jetzt auch erste Nachweise aus Frankreich gibt (mehrere Funde im Département Var (durch Barcoding abgesichert), 1 Nachweis an der Durance im Grenzbereich der Départements Bouches-du-Rhône und Vaucluse)

Und Erik van Nieukerken berichtet am 23. August 2018 auf [naturetoday.com] von Funden in Belgien und den Niederlanden.

Demnach war die Art fast zwingend auch im Nordwesten Deutschlands zu erwarten. Und tatsächlich: "Aangemoedigd door deze vondsten vonden Arnold Schreurs en Rudi Seliger dezelfde mijnen vervolgens nog in 2017 op heel wat andere plekken in oostelijk Limburg en aangrenzend Nordrhein-Westfalen." [Angeregt durch diese Funde, fanden Arnold Schreurs und Rudi Seliger 2017 an vielen anderen Orten in Ost-Limburg und im benachbarten Nordrhein-Westfalen die gleichen Minen.] Siehe dazu auch [microvlinders.nl] vom 27. August 2018. Am 24. November 2018 gelang Erik van Nieukerken auch ein Minenfund in Düsseldorf: [https://observation.org/waarneming/view/164877518].

Tina Schulz berichtete im [Forumsbeitrag vom 2. November 2019] über einen Minenfund am 30. Oktober 2019 in Hannover - den ersten dieser Art in Niedersachsen, wies die Art am 10. Dezember 2019 in Langenhagen nach, und am 19. Dezember 2019 in Wunstorf (siehe auch Bilder oben).

Szabóky Cs. & Takács A. (2021) berichten über den Erstfund in Ungarn.

(Autor: Erwin Rennwald & Thomas Guggemoos)

4.2. Literatur

4.3. Informationen auf anderen Websites (externe Links)