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Falter
Weibchen
Genitalien ♀
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenFaunistikTypenmaterialLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Weibchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Weibchen

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fagaceae:] Quercus pubescens ? (Flaum-Eiche ?)

Nach Razowski (2001: 96) lebt die Raupe in Gallen von Quercus pubescens. Ob es dafür einen seriösen Beleg gibt, ist mir nicht klar. Nach den Aufenthaltsorten der Falter sollte auch Quercus cerris in Frage kommen - ob es tatsächlich eine Bindung an Gallen gibt, ist völlig unklar.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Die Fauna Europaea [abgefragt 20. August 2018, jetzt nicht mehr online zugänglich] nennt Ungarn, die Slowakei, Tschechien, Italien und Frankreich als Länder mit Vorkommen der Art. Nach einem Hinweis von Thomas Rupp [Forumsbeitrag 19. August 2018] ist festzustellen, dass diese Liste überrascht, denn Karsholt & Razowski hatten noch zusätzlich das ehemalige Jugoslawien angeführt, das jetzt unkommentiert gestrichen wurde. Mehr noch: Schaut man in die Originalbeschreibung der Art (Gozmány (1957: 133-134)), dann erfährt man, dass die Art neben einem Holotypus und diversen Paratypen aus Ungarn auch nach einem Paratypus von Deliblát in Serbien und einem Paratypus von Wien in Österreich beschrieben wurde. Letzteres wurde von den österreichischen Kollegen übersehen, und so fand die Art auch keinen Eingang in den Katalog von Huemer (2013). Auch bei Razowski (2001: 96) ist nichts von Österreich zu finden: "In Mitteleuropa aus der Slowakei, Mähren, und Ungarn bekann; selten. - Europäische Art: Lokal in S und M Europa (z.B. Italien, Frankreich)." Vollständig erwähnt wurden die Länder damit lediglich bei Razowski (2003), wo es zur Verbreitung heißt: "Known to date from C Europe: Austria, Czech Republic (Moravia), Slovakia and locally in S and W Europe (e.g. France, Italy, former Yugoslavia)."

Neuere Meldungen aus Österreich fehlen. Die Art ist in Beständen von Quercus cerris und Q. pubescens in der Umgebung von Valtice (Südmähren) in manchen Jahren zahlreich. Der Fund in Südmähren am 10. Mai 2019 war ungefähr 100 m von der österreichischen Grenze entfernt, somit ist ein aktuelles Vorkommen auch in Österreich sehr wahrscheinlich (Hinweis von Zdeněk Laštůvka).

Huemer et al. (2025) melden die Art erstmals von Zypern: "1 male: Cyprus, Pano Lefkara 5km W, 25.iv.2002, J. Junnilainen leg. & det. Genitalia in glycerol."

(Autor: Erwin Rennwald (mit einem Hinweis von Thomas Rupp))

4.3. Typenmaterial

Gozmány (1957: 133-134): “Holotype male: “Budakeszi, Hársbokorhegy, Quercetum pubescentisFestucetum sulcatae mosaic complex, (in the vicinity of Budapest), 1953. V. 18. leg. Goznány, gen-prep.: 927.” Allotype female: same locality and date. Paratypes: 17 specimens from the same locality and date; 1 female: “Kaposvár, Com. Somogy, Hungary, 1951. V. 2. leg. Nattán”; 1 male: “Deliblát, Flamunda, Yugoslavia, 1909. VI. 7. leg. Uhrik, present of Ch. Rothschild, “servillana” det. Rebel”; 1 male: “Wien, Tivoli Remise, Austria, F. V. 22., leg. Krone”. Types in the Collection of the Hungarian Natural History Museum.”

4.4. Literatur

4.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)