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Falter
Raupe
Ei
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenUnterartenPublikationsjahr der ErstbeschreibungFaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Ei

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

Strengenommen anscheinend noch unbekannt! Rorich (1935) berichtete sehr ausführlich über seine erste erfolgreiche ex-ovo-Zucht mit anschließender weiterer Eiablage unter Zuchtbedingungen. Er benutzte Iris pumila und Iris germanica als Fütterungspflanzen, wobei allerdings noch einige Kunstgriffe nötig waren. Viele der Details aus der Zucht dürften direkt auf das Freiland übertragen werden können, insbesonder die Eiablage: "Das ♀ krümmte beim Legeakt das Abdomen fast senkrecht nach unten, stülpte die Legeröhre weit heraus und „stocherte“ mit ihr auf der Gazefläche, bezw. am Blattgrunde der Iris-Stauden, bis es damit durch eine Öffnung oder Spalte tief nach innen gelangte. Es erfolgte sodann das Deponieren des Eies. Alle Eier waren so gut verborgen, daß ich anfänglich annahm, die Ablage sei nicht erfolgt." Was sicher ebenfalls auf das Freiland zu übertragen ist, ist das sich Einbohren der Jungraupe an Verletzungsstellen der Blätter nahe der Blattbasis und später das Ausfressen von Wurzelknollen der Iris-Pflanzen.

Die Zuchten wurden seither öfters wiederholt, wobei die Zucht auch mit Iris pseudacorus funktioniert, die im natürlichen Lebensraum sicher keine Rolle spielt. Durch die versteckte Lebensweise der Raupen sind sie in der Natur - will man den Lebensraum nicht zerstören - wohl kaum zu finden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

orbiculus kleine Scheibe, wegen der Ringmakel.

(Spuler 1908)

4.2. Andere Kombinationen

  • Phalaena (Bombyx) orbiculosa Esper, 1800 [Originalkombination]

4.3. Unterarten

4.4. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den Angaben von Heppner (1981).

4.5. Faunistik

[oreina.org] schreiben zum Vorkommen in Frankreich: "En France, une seule observation connue dans le Pays basque, à la frontière espagnole. L’indigénat de cette espèce, dans cette station, paraît douteuse et demande confirmation." Ein Vorkommen in Frankreich bedarf also der Bestätigung. - Der erste spanische Fund gelang am 16.9.1981 in den Pyrenäen (Provinz Huesca: Canfranc, 1300 m) sehr nahe zur französischen Grenze. Der zweite Fund für Spanien beruht auf einem Fund von Dave Grundy am 20.9.2023 am Col de Somport (Huesca), keinen Kilometer von der französ. Grenze entfernt (dort stellte er auch 2025 die Art fest, siehe Lepiwiki-Lebendbild). Der Col de Somport liegt sehr nahe zum Bolland'schen Fundort von 1981 und grenzt an die französischen Pyrénées Atlantiques.

(Autoren: Thomas Guggemoos; Hermann Falkenhahn)

4.6. Literatur