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Falter
Raupe
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeTaxonomieLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

Anmerkung: Am 4. Februar 2023 wurden vier Falter auf Grund eines Barcoding nach Oxypteryx libertinella verschoben: [Forum].

1.2. Raupe

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

Bei E. wilkella sind die silbrig glänzenden Vorderflügelflecken zu drei Binden verschmolzen. (Helmut Deutsch)

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Pottiaceae:] Syntrichia ruraliformis (Dach-Drehzahnmoos)
  • [Dicranaceae:] Dicranum scoparium (Gewöhnliches Gabelzahnmoos)
  • [Hypnaceae:] Hypnum lacunosum (Geschwollenes Zypressen-Schlafmoos)

Stainton (1867: 267) hatte beschrieben, wie man die Raupe von "Gelechia pictella" finden kann: "Auffinden der Raupe. Auf sandigen Plätzen, auf denen diese Art vorkommt, wird man im Mai bei der Untersuchung der Pflänzchen von Cerastium triviale manche finden, an denen längs der Stengel und zwischen den Wurzeln seidene Gallerien gezogen sind. Oeffnet man eine solche und findet ein munteres Räupchen von heller Rosenfarbe mit hellgelbbraunem Kopf und gelbbräunlichem zweiten Segment, so hat man die Raupe von Gelechia pictella vor sich." So weit, so gut. Es geht weiter: "Die Raupe lebt vom Cerastium triviale und baut längs der Stengel seidene Gewebe und solche Gallerien zwischen den Wurzeln dieser Pflanze. Sie bringt auf manchen Blättern grosse helle Flecke hervor. Ihr Puppengehause legt unter dem Sande an. Die Raupenzeit ist der Mai, die Schmetterlinge erscheinen im Juni, und da man sie wieder im August antrifft, so glaube ich, dass es eine zweite Raupenbrut im Juli giebt." Das Problem ? In der Zucht wird Cerastium fontanum agg. nicht als Futterpflanze akzeptiert. Es könntesich also um eine Ausnahmenahrung handeln - oder eben um eine ungenaue Beobachtung.

Was fressen die Raupen wirklich ? Gregersen & Karsholt (2022: 338) schreiben: "Host-plant. Moss, Syntrichia ruraliformis(Sterling 2008: 267), Dicranum scoparium and Hypnum lacunosum (Beavan & Heckford 2015a; 2017: 1). The larva constructs a delicate, whitish silken tube among the host-plants incorporating a few chewed moss fragments and leaving orange-brown frass piles at the end of the tube (Sterling op. cit.). Larvae living in the two last mentioned moss species left no frass at the end of the tube which was placed under the earth surface (Beavan & Heckford 2015: 8)."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Taxonomie

Huemer & Karsholt (2020) nehmen die Neukombination mit Oxypteryx vor, schreiben aber auch, dass noch Fragen offen sind: "Oxypteryx. Eulamprotes Bradley, 1971 with the type species E. atrella is shown to be a synonym of Oxypteryx Rebel, 1911 (Bidzilya et al. 2019), resulting in a number of new nomenclatural changes. We here propose the following new combinations: Oxypteryx nigromaculella (Millière, 1872) comb. nov., Oxypteryx wilkella (Linnaeus, 1758) comb. nov.,[...] Despite this new taxonomic approach, the genus is in strong need of revision. DNA barcodes separate into three clades seemingly supported by some morphological characters. For example, species formerly considered to be in the E. wilkella-Group and characterized by the blackish ground colour of the forewings with silvery or whitish markings, form a separate clade. Further, the genus has an extraordinary intraspecific barcode variation with 18 sequenced species belonging to 27 BINs, with at least three yet unidentified species."

Speziell zu O. wilkella ist zu erfahren: "Oxypteryx wilkella. Two specimens from Italy and Hungary respectively are strongly divergent from the large bulk of E. wilkella DNA barcodes and cluster into a separate BIN. The taxonomic status of this cluster requires careful evaluation."

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur