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Männchen
Erstbeschreibung
LebendfotosFalterDiagnoseWeitere InformationenAndere KombinationenFaunistikLiteratur

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Weitere Informationen

3.1. Andere Kombinationen

3.2. Faunistik

Die Art wurde aus Gravosa (Gruž bei Dubrovnik) in Kroatien beschrieben. Šumpich (2013: 17) meldete dazu: "Marušići 3.–17.viii.2008, 1 ♂, 2 ♀; Pirovac env., Tisno, 23.viii.2004, 1 ♂, 2 ♀; Biograd, 5.–12.vii.2003, 1 ♀ (det. R. Gaedike). Known only from the Balkan peninsula, with the northern limit of its distribution passing through Croatia. Figure 7."

Plant et al. (2026: ) streichen die Art für Albanien, ihre Begründung basiert aber in Teilen auf einer Konfusion mit Infurcitinea klimeschi: "Listed for Albania in Karsholt & Razowski (1996), but without data. Known with certainty from France and Italy but is apparently absent from the rest of Europe. This is a surprising species in Albania and confirmation of the record is desirable before we can accept it." In der Tabelle von Karsholt & Razowski (1996) werden - völlig korrekt - Infurcitinea klimeschi für Frankreich und Italien gelistet, Novotinea klimeschi für "Jugoslawien", Albanien und Griechenland. Da Novotinea klimeschi aus Gravosa in Kroatien beschrieben wurde, bezieht sich der "Jugoslawien"-Eintrag auf Kroatien. Die Meldung zu Albanien geht auf Petersen (1963: 18-19) zurück. Dieser hatte zu Novotinea carbonifera geschrieben: "Untersuchtes Material: 1 ♀, Borshi, lux, 14.—27. V. 1961, D. E. I. Die Art scheint im Mittelmeergebiet weiter verbreitet zu sein. Weibchen waren bisher noch nicht bekannt. Das Exemplar von Borshi gibt Gelegenheit, eine Beschreibung und Abbildung der ♀ Genitalien nachzuholen." Dann folgte die detaillierte Beschreibung der Genitalien des Weibchens, wobei Petersen feststellen musste, dass es kaum Unterschiede zu N. klimeschi gibt - eine Art, die er nach äußeren Merkmalen ausscheiden zu können glaubte.

Doch Gaedike (1988: 331-332) meldete die Art dann erstmals für Griechenland und stellte dabei klar: "Unter griechischen Tineiden fand sich 1 ♀, das im Bau des Genitalapparates dem aus Albanien irrtümlich als N. carbonífera gemeldeten entspricht (Petersen, 1963; Gaedike, 1980). Eine Nachuntersuchung des auf Fig. 202 von Petersen (1957) abgebildeten Weibchens von N. klimeschi zeigte, daß in der Abbildung die auf dem letzten Sternit vorhandenen runden Sklerotisierungen nicht dargestellt wurden. Es handelt sich bei den Faltern aus Griechenland (Lakonia: Mt. Taygetos) und Albanien zweifelsfrei um N. klimeschi. Auf Fig. 27 wird der ♀ Genitalapparat abgebildet. Die derzeit bekannte Verbreitung umfaßt neben dem typischen Fundort (Gravosa/ Süddalmatien) Albanien und Griechenland." Gaedike (2015: 155) merkte zu N. carbonifera erneut an: "The record from Albania (Petersen, 1963) belongs to N. klimeschi."

Gaedike (2019: 239) konnte dann ergänzen: "New record. Bulgaria, 1♀, Rhodope Mts, above Trigrad, 1240m, 4.viii.2013, leg. O. Karsholt & B. Zlatkov, ZMUC."

(Autor: Erwin Rennwald)

3.3. Literatur