Vorkommen
Länder:+1Kontinente:AS
Inhalt

2. Biologie

2.1. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Die Angabe in Huemer & Karsholt (2010: 168) auf Nutzung von Rumex sp. als Raupennahrung geht auf den vermeintlichen Fund der Art durch Piskunov (1987: 8-9) in Moldawien zurück, der, wie sich später herausstellte, aber zu Neofriseria kuznetzovae gehört.

3. Weitere Informationen

3.1. Faunistik

Nach Huemer & Karsholt (2010: 168) käme die Art außer im Kaukasus auch in Moldawien vor: "Until recently known only from the Caucasus, first record for Europe from Moldavia (Piskunov, 1987: 8); also found in Central Asia." Die Art wurde trotzdem zurecht nicht in die Fauna Europaea aufgenommen, weil sich bald herausstellte, dass das entsprechende Tier fehlbestimmt war und zu Neofriseria kuznetzovae gehörte. Junnilainen et al. (2010: 41) schreiben zu N. kuznetzovae: "The species has been misidentified as N. caucasiella until recently." N. caucasiella ist in Europa also wieder auf den Kaukasus begrenzt. Da Huemer & Karsholt (2020) die Art unkommentiert in ihre Europaliste der Gelechiidae aufnahmen, schien ihnen eine genauere Angabe zu den Fundorten dort vorzuliegen, was sich auf Anfrage auch bestätigte; Ole Karsholt teilte per email am 1. April 2020 mit: "I have a couple of specimens labelled „Caucasus, Psysh River“". Der Reka Psysh (река Псыш) in Karatschai-Tscherkessien entspringt nördlich des Kaukasus-Hauptkammes und fließt weiter nach Norden - nimmt man den Kaukasus-Hauptkamm als Grenze zwischen Europa und Asien, liegt er eindeutig in Europa, mit der Manytsch-Niederung als Grenze hingegen eindeutig in Asien.

3.2. Typenmaterial

Sattler (1960: 50) teilte mit:

"Typus: Mus. Berlin. Holotypus ♂: Caucasus m. Prp. K. Sattler, 258c.

Es liegen zur Beschreibung 3 ♂♂ vor: Caucasus m. (coll. Staudinger, Mus. Berlin)."

(Autor: Erwin Rennwald)

3.3. Literatur

3.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)