Vorkommen
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Männchen
Weibchen
Balz
Kopula
Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Ei
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Männchen

2. Weibchen

3. Balz

4. Kopula

5. Raupe

6. Jüngere Raupenstadien

7. Fraßspuren und Befallsbild

8. Puppe

9. Ei

10. Diagnose

10.1. Männchen

10.1.1. Weibchen

10.2. Erstbeschreibung

11. Biologie

11.1. Habitat

11.2. Raupennahrungspflanzen

11.3. Nahrung der Raupe

  • [Lamiaceae:] Stachys officinalis (= Betonica officinalis, Heil-Ziest) [insgesamt wichtigste Pflanze]
  • [Lamiaceae:] Stachys pradica (= Betonica pradica, Stachys hirsuta, Zottiger Ziest, Alpenbetonie) [in den Westalpen]
  • [Lamiaceae:] Stachys recta (Aufrechter Ziest [in Südfrankreich und Spanien, anscheinend nicht in Mitteleuropa]
  • [Lamiaceae:] Stachys sylvatica (Wald-Ziest) [nur ausnahmsweise?]

Die Raupe lebt an Ziest-Arten Stachys spp., inkl. Betonica spp., am häufigsten - und in Mitteleuropa derzeit wahrscheinlich ausschließlich - am Heilziest (Stachys officinalis = Betonica officinalis), in den Westalpen am nahe verwandten Zottigen Ziest (Stachys pradica, = Stachys hirsuta, Betonica pradica).

Bei Literaturangaben zu Stachys germanica (Deutscher Ziest) (Vorbrodt (1911) und spätere Autoren) und Alpen-Ziest (Stachys alpina) (Forster 1976) ist unklar, ob ihnen eine reale Beobachtungsbasis zugrunde liegt. Angaben zu Andorn (Marrubium spp.) oder gar Malven (Malva spp.) betreffen mit Sicherheit andere Arten der Gattungen Muschampia oder Carcharodus.

(Autor: Erwin Rennwald)

12. Weitere Informationen

12.1. Etymologie (Namenserklärung)

altheae: „Althaea Eibisch.“

Spuler 1 (1908: 74L)

12.2. Abweichende Schreibweisen

  • Carcharodus flocciferus [nach Artikel 32.1. des International Code for Zoological Nomenclature korrekte Schreibweise mit Übereinstimmung des grammatikalischen Geschlechts von Gattungs-Substantiv und Art-Adjektiv oder -Partizip (Gender Agreement des ICZN)]

12.3. Andere Kombinationen

12.4. Synonyme

12.5. Taxonomie

Zhang et al. (2020) studierten die Art genetisch (mitochondriale und Kern-DNA) und kamen dabei zum Schluss, dass die Untergattung Reverdinus mit all ihren Arten aus der Gattung Carcharodus herausgelöst und als Untergattung zu Muschampia gestellt werden muss.

(Autor: Erwin Rennwald)

12.6. Literatur

12.7. Informationen auf anderen Websites (externe Links)