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Falter
Männchen
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Polygonaceae:] Rumex acetosella agg. (Kleiner Sauerampfer)

Hofmann (1868: 29) konnte in seiner Erstbeschreibung berichten: "Ich erblickte diese neue Art als Raupe am 3. August 1861, in den Blättern der Rumex acetosella minirend, an einem felsigen und sonnigen Bergabhang bei Prag (Kundralitz), und zwar fast immer an den kleinsten Pflänzchen, die in den Felsenspalten selbst hervorwucherten. Die Raupe minirt meist das ganze Blättchen aus bis in den Stiel hinein, so dass das Blatt weiss und etwas aufgebläht aussieht, und häuft ihren Koth in der Mine an der Spitze des Blattes an. Das Räupchen ist etwa 3 Linien dd. lang, ziemlich dick, schön dunkelroth, etwa von der Farbe wie die Raupe des Cossus ligniperda. Wahrscheinlich ist aber diese rothe Färbung nur kurze Zeit vor der Verwandlung zur Puppe vorhanden, wie es bei vielen anderen Raupen von Tineen der Fall ist, welche vor der Verpuppung ihre Farbe von Grün in Roth umändern. Kopf schwarz, erstes Segment (Nackenschild) breiter als der Kopf, gelbbraun, hormig, mit zwei kleinen dunkelbraunen Fleckchen in der Mitte seines Hinterrandes. Die Einschnitte zwischen erstem und zweitem und zwischen zweitem und drittem Segment breit gelb gefärbt. Das fünfte Segment auf dem Rücken mehr oder weniger gelb gefleckt; die übrigen Segmente alle einfarbig dunkelroth. Warzen mikroskopisch klein mit sehr feinen und kurzen Härchen. Afterklappe dunkelbraun. Brustfüsse schwärzlich. Bauchfüsse und die sehr kleinen Nachschieber bräunlich. Sämmtliche Räupchen verpuppten sich sehr bald in einem leichten Gewebe zwischen Blättern am Boden, und lieferten schon Mitte August die Falter."

Die Art dürfte monophag in Minen von Rumex acetosella agg. leben. Angaben zu Rumex acetosa dürften sich nach Gregersen & Karsholt (2022: 298) auf M sepicolella beziehen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur