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3. Weitere Informationen

3.1. Andere Kombinationen

3.2. Taxonomie

Nel & Varenne (2012) hatten überlegt, für ihre Apatetris mediterranella Nel & Varenne, 2012 eine neue Gattung aufzustellen, verzichteten dann aber darauf, weil es für diese Gruppe an einer Gesamtrevision mangelte. Corley et al. (2020) studierten die europäischen Arten der Gruppe auch genetisch (Barcoding) und stellten dabei fest, dass von den beiden bisher zu Apatetris gestellten zwei Arten keine in diese Gattung s.str. gehört, sondern dass "Apatetris agenjoi" zu Catatinagma agenjoi umkombiniert werden muss, und dass "Apatetris mediterranella" zusammen mit der bis dahin noch unbeschriebenen Mondeguina atlanticella tatsächlich in eine eigene Gattung gehört: Mondeguina Corley & Rosete, 2020. Die Mondeguina-Vertreter aus dem Mittelmeerraum (Südfrankreich, Korsika, Italien) sind dabei beim Barcoding deutlich von Vertretern aus dem Atlantikbereich Portugals getrennt (5,5, %).

Huemer & van Nieukerken (2021: 324) schreiben: "The short DNA barcode sequence of the holotype (325 bp) was previously published by Huemer et al. (2020). The species and its close relative were recently revised and combined in a new genus Mondeguina (Corley et al. 2020)."

3.3. Faunistik

Locus typicus nach Nel & Varenne (2012: 28): "France, Mas Fondame | Salses-le-Château, 4 m | Pyrénées-Orientales". Paratypen liegen aus Süd-Frankreich einschließlich Korsika und aus Nord-Italien vor. Dieses Verbreitungsbild mit der Bindung an Küstenbereiche des Mittelmeers entspricht auch noch unverändert der Verbreitungskarte in Corley et al. (2020).

(Autor: Erwin Rennwald)

3.4. Literatur

3.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)