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Falter
Raupe, Sack
Männchen
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe, Sack

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Falter und Sack

Männchen: Flügelspanne 9,5 bis 12,5 mm, im Durchschnitt 11,4 mm. Kopf mit schwarzem, haarähnlichem Schuppenbüschel. Vorderflügelfärbung schwarzgrau oder dunkelgrau. Weibchen: Körperlänge 5 bis 6,5 mm, Farbe gelb bis bräunlich gelb. Sack: Länge 7 bis 9,5 mm, Durchmesser 2,5 bis 3,5 mm, aus unterschiedlich langen Pflanzenteilen und Mineralkörnchen bestehend, ventral mit Mineralkörnchen belegt. Ähnelt äußerlich den Säcken von Proutia-Arten. Angaben nach Rutjan & Weidlich (2008)

3. Biologie

3.1. Habitat

Die Art wurde bisher nur an südseitigen Hängen des Ai-Petri im Krimgebirge in Höhen von 1050 bis 1200 m NN gefunden. Hier lebt sie an Kalk- und Sandsteinfelsen, die mit Flechten, Algen und Moos bewachsen sind.

3.2. Lebensweise

Die Art ist univoltin. Die Raupe überwintert im letzten oder vorletzten Stadium. Falterflugzeit ist Ende April bis Ende Mai oder eventuell Anfang Juni. Unter Zuchtbedingungen schlüpften die Männchen zwischen 16 und 18 Uhr und die Weibchen zwischen 17 und 19 Uhr. Nach Rutjan & Weidlich (2008).

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Abgeleitet von Jaila, der latinisierten Form des türkisches Wortes "Yaila", womit das baumlose Plateau des Hauptkamms des Krimgebirges bezeichnet wird. Nach Rutjan & Weidlich (2008).

4.2. Taxonomie und Faunistik

Die Art wurde erst jüngst von der Halbinsel Krim (Ukraine) beschrieben (und für sie gleich eine neue Gattung aufgestellt). Sie war zunächst nur durch die Typenserie von den südlichen Hängen der Ai-Petri-Hochebene in der Nähe der Ai-Petri-Spitze bekannt. Savchuk & Kajgorodova (2015) melden eine weitere Fundstelle auf der südlichen Krim (Südhang von Ayu-Dag, 200 m, Säcke in felsigem Geröll auf der Unterseite von Felsen.

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)