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Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
LebendfotosFalterDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAbweichende SchreibweisenAndere KombinationenUnterartenTaxonomiePublikationsdatum der ErstbeschreibungLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Polygonaceae:] Atraphaxis spinosa (Dorniger Bocksweizen)

4. Weitere Informationen

4.1. Abweichende Schreibweisen

  • Lycaena phoenicura (Lederer, 1870) [nach dem Gender Agreement des ICZN korrekte Schreibweise]

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Unterarten

4.4. Taxonomie

Polyommatus phoenicurus Lederer, 1870 wurde aus der Umgebung von "Astrabad in Persien" beschrieben. Tiere aus der östlichen Türkei, von Asserbeidschan, dem Süden von Armenien und dem Nordwesten von Iran wurden später entweder der Nominatunterart zugerechnet oder als ssp. transcaucasica geführt. Nach Krupitsky (2017) handelt es sich bei Chrysophanus phoenicurus transcaucasicus Miller, 1923 aber um eine eigenständige Art. Er trennt die Arten dieser Gruppe von der Gattung Lycaena ab und kommt so zur Kombination "Athamanthia transcaucasica (Miller, 1923), stat. nov.". Bis zum 22. November 2017 hier gezeigte Bilder aus Armenien fanden sich daher vom 22. November 2017 bis 2. August 2026 auf der Seite von Athamanthia transcaucasicus - und jetzt bei Lycaena transcaucasicus.

Wie bei Lycaenidae üblich wanderte das Taxon durch verschiedene Gattungen, nicht zuletzt deshalb, weil sich innerhalb in der artenreichen Gattung Lycaena s.l. natürlich näher verwandte Untergruppen und Untergrüppchen fanden, die sich zu Untergattungen und dann Gattungen aufblähen ließen. Doch insgesamt betrachten wir diese Untergruppen und Untergrüppchen bestenfalls auf Ebene von Untergattungen - hier also "Lycaena (Phoenicurisia) phoenicurus (Lederer, 1870)".

Doch auch wenn man die Gattung Lycaena weit fasst, gibt die Arbeit von Lukhtanov et al. (2025: 643) zu denken. Genetisch gesehen gibt es dort zwei Blöcke mit den Gattungen Lycaena, Helleia (nur mit H. helle) und Tharsalea (mit T. arota) zum einen und allen anderen Gattungen (Iophanus, Epidemia, Hermelycaena, Hyrcanana, Phoenicurusia und Chalceria) zum anderen. Wer hier die Gattung "Athamanthia" vermisst, dem sei gesagt, dass die entsprechenden Arten jetzt zu Phoenicurusia gehören, da es nach den genetischen Studien von Lukhtanov et al. (2025) es ohne diesen Schritt keine Monophylie gäbe. Bei ihnen kommt es daher zur Neukombination Phoenicurusia phoenicurus. Im Lepiforum bleiben die dort 9 Gattungen in der weit gefassten Gattung Lycaena vereinigt, jene Gliederung ist aber gut begründet, so dass die Taxa als Untergattungen geführt werden könnten.

Die Ausgangslage für diese Gattungsgliederung wird von Lukhtanov et al. (2025: 643) klar formuliert: "Some taxonomists attempted to lump most Lycaeninae species into the giant genus Lycaena, which included most of the taxa of both the Old and New Worlds (Pelham 2008). Other taxonomists (Eliot 1973; Zhdanko 1995) recognised a large number of smaller genera without investigating the true relationships between them. Both approaches are uninformative, since they ignore the true phylogenetic relationships between species and supraspecific groups." Dem ist komplett zuzustimmen. Nachdem sie die Monophylie der Gruppe mit ihren 9 Gattungen bestätigt haben, verbleibt die Frage, ob das unbedingt Gattungen sein müssen - oder einfacher Untergattungen einer weit gefassten Gattung. Die Autoren versuchen mit dem Entstehungsalter dieser Gruppen zu argumentieren, doch auch das bleibt subjektiv. Die Frage, was Gattungen und was Untergattungen sind, lässt sich einfach nicht objektiv beantworten. Die Gliederung in diese 9 Gattungen ist genauso berechtigt wie die Zusammenfassung in einer einzigen Gattung Lycaena, die wir präferieren.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Publikationsdatum der Erstbeschreibung

Nach Kerzhner (2004: 241), der die Datierungen der Papierhüllen der einzelnen Hefte auswertete, welche in nur wenigen Bibliotheken beim Binden der Jahrgänge nicht entfernt wurden, erschien Band 8 der „Horae“ in folgenden Lieferungen: Heft 1 (Seiten 1-32) am 24. Oktober 1870, Heft 2 (Seiten 33-176) am 27. August 1871, Heft 3 (Seiten 177-272) am 22. Dezember 1871, Heft 4 (Seiten 273-318) am 13. November 1872.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.6. Literatur

4.7. Informationen auf anderen Websites (externe Links)