incl. f. ferchaultella
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Männchen (f. lapidella)
Weibchen (f. ferchaultella)
Raupe
Männchen (f. lapidella)
Weibchen (f. lapidella)
Erstbeschreibung
Beschreibung als Taleporia ferchaultella (jetzt f. ferchaultella)
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.1.1. Männchen (f. lapidella)
1.1.2. Weibchen (f. ferchaultella)
1.1.3. Raupe

2. Diagnose

2.1. Männchen (f. lapidella)

2.2. Weibchen (f. lapidella)

2.3. Erstbeschreibung

Darin indizierte Abbildungen

2.4. Beschreibung als Taleporia ferchaultella (jetzt f. ferchaultella)

3. Biologie

3.1. Habitat

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„lapis der Stein, nach dem Vorkommen.“

Spuler 2 (1910: 185L)

„R. A. Ferchault de Réaumur.“

Spuler 2 (1910: 185L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

f. ferchaultella

4.4. Taxonomie

Das Taxon Luffia ferchaultella wird heute fast allgemein nicht mehr als eigenständige Art angesehen, sondern als parthenogenetische Form von Luffia lapidella behandelt, so z.B. auch im "World Catalogue of Insects" von Sobczyk (2011: 172), im "Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands" von Sobczyk in Gaedike et al. (2017) und bei Arnscheid & Weidlich (2017). Dieser Auffassung schließen wir uns an, belassen für die Form hier aus praktischen Gründen aber doch eine eigene Seite. Der Letzte, der noch einmal auch die Argumente, die für eine artliche Trennung sprechen könnten, zusammentrug war Sims (1999).

4.5. Faunistik

Nach Arnscheid & Weidlich (2017: 140-141) und diversen anderen Autoren ist die f. lapidella im südlichen Europa weit verbreitet: Portugal, Spanien, südliches Frankreich inkl. Korsika, Sardinien, Festland-Italien, Sizilien, Malta und die Westküsten Kroatiens und Griechenlands. "Recently it has been recorded in Bulgaria near the Black Sea coast (Rutjan 2006: in litt.), Slovenia (Rekelj, 2013: 39; Weidlich, 2013e: 163), Ukraine and Cyprus (Weidlich 2013: 166; 2015b: 119). In Central Europe it is distributeted in southern Switzerland, south France and in Great Britain on the Channel Islands. Nach Hendericks (1987) vielleicht (!) auch bei Mol in Belgien.

Die von Karsholt & Razowski (1996) nicht für Deutschland genannte Art wurde in der f. ferchaultella im Nahetal (Rheinland-Pfalz) nachgewiesen (Bläsius & Herrmann 1991), nach Gaedike et al. (2017: 28) aktuell auch in Nordrhein-Westfalen. Diese parthenogenetische Form ferchaultella tritt auch in Belgien (ob dort mit f. lapidella?), in den Niederlanden, in Luxemburg, im Norden Frankreichs und in mehreren Bereichen Großbritanniens und in Irland auf, isoliert davon auf den Azoren.

Da in einigen Bereichen der f. ferchaultella ab und zu auch einzelne Männchen auftauchen und andererseits in Bereichen mit sexueller Fortpflanzung es auch Populationen gibt, bei denen das männliche Erbgut meist gar nicht verwendet wird (f. maggiella) und die Weibchen ganz stark überwiegen, ist das alles noch viel komplizierter.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.6. Literatur

4.7. Informationen auf anderen Websites (externe Links)