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2. Weitere Informationen

2.1. Taxonomie und Faunistik

Staudinger (1888: 37-38) wunderte sich sehr über ein Männchen aus Kuldscha ([= Gulja oder Ghulja,] China, Prov. Xinjiang). Er stellte dafür nicht nur eine neue Art, sondern gleich auch eine neue Gattung auf: "Leiometopon Stgr. n. gen. Simyrides Stgr. n. sp. Obwohl mir hiervon nur ein reines ♂ von Kuldja vorliegt, daß mir Herr Tancré zum Beschreiben einsandte, so sehe ich mich doch gezwungen, eine neue Gattung daraus zu machen, die eigentlich nirgends hinpaßt. Ich hielt sie zuerst für eine Simyra; Alpheraki meinte, es sei eher eine Calophasia; aber nach genauerer Untersuchung glaube ich doch, daß sie, der fehlenden Zunge, der Palpen und anderer Gründe wegen, am besten bei Simyra gesetzt wird. Fühler ganz eigenthümlich, dick, abgeplattet, fast bis an das spitze Ende gleich breit, hornartig schwach durchscheinend, so daß die einzelnen, fast aneinander gewachsenen Segmente (gegen das Licht gehalten) schwach zu erkennen sind. Diese Fühler erinnern an die abgeplatteten, etwas gefurchten Fühler meiner Cossiden-Gattung Holocerus, sind aber weit kürzer, etwa von 2/3 der Vdfl.-Länge. [...]".

Pekarsky et al. (2025: 167) melden weitere 2 ♀ und 1 ♂ aus dem angrenzenden Südosten von Kasachstan ("Sands Muankurt" und Prov. Almaty).

2.2. Typenmaterial

Pekarsky et al. (2025: 167) teilen zum von ihnen untersuchten Holotypus mit: "Holotype male [China, Xinjiang] "Kuldja │ 86 Rckbl." (red-brown label), "Origin." (pink label), Leiometopon" Stgr. │ Simyrides Stgr." (with handwriting of Staudinger) (coll. MFN)."

(Autor: Erwin Rennwald)

2.3. Literatur