Nur "ssp. catena" (nördliches Skandinavien): Europarechtlich streng geschützt: Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU (FFH), Anhang II (Arten, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen)
Vorkommen
Länder:+13Kontinente:EUAS
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Aberration
Kopula und Balz
Eiablage
Raupe
Jüngere Raupenstadien
Puppe
Ei
Weibchen
Fühlerform-Vergleich
Erstbeschreibung
Habitat
Lebensweise
Inhalt

1. Männchen

2. Weibchen

3. Geschlecht nicht bestimmt

4. Aberration

5. Kopula und Balz

6. Eiablage

7. Raupe

8. Jüngere Raupenstadien

9. Puppe

10. Ei

11. Diagnose

11.1. Ssp. mixta Alphéraky, 1881

11.1.1. Weibchen

11.2. Fühlerform-Vergleich

Ochlodes sylvanus ♀ : Schweiz, Kanton Glarus, Engi, 1100 m, 2. Juli 2009 (det. & fot.: Thomas Kissling) [Forum]

11.3. Erstbeschreibung

12. Biologie

12.1. Habitat

12.2. Lebensweise

13. Weitere Informationen

13.1. Etymologie (Namenserklärung)

„nach dem komma-artigen Fleck beim ♂ .“

Spuler 1 (1908: 72R)

13.2. Andere Kombinationen

13.3. Synonyme

13.4. Unterarten

13.5. Taxonomie

Die Tiere Europas gehören wohl alle zur Nominat-Unterart. "ssp. catena" kann als eigenständiges Taxon wohl kaum aufrecht erhalten werden. Gemeint sind damit Tiere im Norden Skandinaviens (ca. nördlich des 63. Breitengrads), diese - und nur diese - sind in der FFH-Richtlinie der EU gemeint. Ähnliche Exemplare treten aber auch an anderen Stellen im europäischen Verbreitungsgebiet auf.

Unklar ist, ob man die Tiere Nordafrikas und der Türkei als eigene ssp. pallida abgrenzen kann und ebenso, ob dann die Tiere aus Griechenland auch zu jener Unterart gehören. Lerauts (2016) Aufwertung zur Art "Hesperia pallida (Staudinger, 1901) bona sp. stat. rev." erscheint mir nur sehr schwach begründet (wie immer mit kleinen Genitalunterschieden zusätzlich zum etwas anderen äußeren Erscheinungsbild, aber ganz ohne Hinweis auf irgendwelche artlichen Schranken) - daher wird dem Vorschlag hier nicht gefolgt.

(Autor: Erwin Rennwald)

13.6. Nomenklatur

Opinion 1240 der ICZN [= Melville (1983)] nimmt die Namen Hesperia Fabricius, 1793 und comma Linnaeus, 1758 in die jeweiligen offiziellen Listen auf:

  • Hesperia Fabricius, 1793 unter der Nummer 2178 in die "Official List of Generic Names in Zoology".
  • comma Linnaeus, 1758 unter der Nummer 2838 in die "Official List of Specific Names in Zoology".

13.7. Typenmaterial

Honey & Scoble (2001: 314): “LSL [The Linnean Society of London, Anm. Red. Lepiforum]: 1♂ labelled “162. Comma” [by Linnaeus], “Comma 793.” [by Smith], here designated as LECTOTYPE; [...].”

13.8. Literatur

  • Ebert & Rennwald (1991b) (= Ebert 2), 433-437
  • Lectotypus-Festlegung: Honey, M. R. & M. J. Scoble (2001): Linnaeus's butterflies (Lepidoptera: Papilionoidea and Hesperioidea). — Zoological Journal of the Linnean Society 132: 277-399.
  • Leraut, P. (2016): Butterflies of Europe and neighbouring regions. - 1116 S.; Verrières-le-Buisson (N.A.P Editions).
  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • Melville, R. V. [Secr.] (1983): Opinion 1240. — Bulletin of Zoological Nomenclature 40 (1): 27-28.
  • Sonderegger, P. (1997): Hesperia comma. — In: Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz (Hrsg.) (1997): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Arten, Gefährdung, Schutz. Schweiz und angrenzende Gebiete. Band 2: 96-98. Egg (Fotorotar AG).

13.9. Informationen auf anderen Websites (externe Links)