Version 40 / 42 vom 6. Juni 2020 um 11:36:40 von Michel Kettner
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Falter
Raupe
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Diagnose

Die Unterscheidung der beiden ähnlichen Arten Herminia tarsipennalis und Herminia tarsicrinalis ist in der Regel ganz gut möglich über das Merkmal fehlender oder nur ganz schwach erkennbarer Mittelschatten = Herminia tarsipennalis, Mittelschatten vorhanden = Herminia tarsicrinalis. Kommt man damit zu keiner Entscheidung, kann die Betrachtung des Vorderflügel-Apex und der dunklen Außenrandlinie weiterhelfen: Apex vorgezogen und Außenrandlinie mehr oder weniger durchgehend bei Herminia tarsicrinalis, Apex abgerundet und Außenrandlinie zwischen den Flügeladern unterbrochen bei Herminia tarsipennalis.

Bei ♂♂ ist das noch einfacher. Dann muss man sich nämlich nur die Fühler ansehen: Herminia tarsipennalis hat einen Knoten im Fühler, der Herminia tarsicrinalis fehlt. (Stefan Ratering) [Forum]

Einen Knoten im Fühler hat jedoch auch Zanclognatha lunalis.

3.1. Männchen

3.2. Weibchen

3.3. Ähnliche Arten

Gegenüberstellung von weiblichen Zanclognatha lunalis, Herminia tarsipennalis und Herminia tarsicrinalis ([Forum]):

3.4. Genitalien

3.4.1. Männchen
3.4.2. Weibchen

Vergleich der weiblichen Genitalien von Zanclognatha lunalis, Herminia tarsipennalis und Herminia tarsicrinalis:

3.5. Erstbeschreibung

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„tarsus Fuß, penna Feder; wegen der langen federartigen Haarschuppen an den Vorderbeinen des ♂.“

Spuler 1 (1908: 325R)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Taxonomie und Nomenklatur

Fibiger et al. (2010) nennen "Herminia tarsipennalis Treitschke, 1835" als Originalkombination der Erstbeschreibung. Zwei Zeilen darüber - in der Kapitelüberschrift zur Art - heißt es aber "Herminia tarsipennalis (Treitschke, 1835)", d.h., Autor und Jahr wurden hier irrtümlich in Klammern gesetzt. Dieser Fehler findet sich genauso in der Fauna Europaea [Fauna Europaea, last update 23 July 2012, version 2.5]. Treitschke (1835: 3) führt die Art in der Gattung Herminia.

Leraut (2019: 135) ist der Meinung, dass Unterschiede im siebten Sternit des männlichen Genitals ausreichen, die Arten Herminia tarsipennalis und Pechipogo flavicrinalis in einer von Herminia bzw. Pechipogo getrennten Gattung Treitschkendia zu führen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.5. Literatur

4.6. Informationen auf anderen Webseiten (externe Links)