Vorkommen
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Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Weibchen
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Nahrung der Raupe
Parasitoide
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Männchen

5.2. Weibchen

5.3. Genitalien

5.3.1. Männchen
5.3.2. Weibchen

5.4. Erstbeschreibung

Darin indizierte Abbildung

6. Biologie

6.1. Habitat

6.2. Nahrung der Raupe

  • [Poaceae:] Elymus repens [= Elytrigia repens, Agropyron repens] (Kriech-Quecke)
  • [Poaceae:] Calamagrostis epigejos (Land-Reitgras)
  • [Poaceae:] Dactylis glomerata (Wiesen-Knäuelgras)
  • [Poaceae:] Phragmites australis ? (Schilf ?)
  • [Poaceae:] Agrostis capillaris ?? (Zartes Straußgras ??)

Bei Schütze (1931) ist zu lesen: "Überwinternd in spiralförmigen, einem Horne ähnlich zusammengezogenen Blättern von Calamagrostis epigeios und Agropyrum repens. Verwandlung in der Wohnung (Sorhagen). In spiralförmig gerollten Grasblättern (Wocke, Stange)." Land-Reitgras und Kriechende Quecke sind dann auch die beiden in der Folgezeit immer wieder einmal belegten Süßgras-Arten.

Elsner et al. (1999) listen neben diesen beiden noch Dactylis glomerata und Phragmites australis auf. Wie gut abgesichert diese Angaben sind, ist mir unklar, fest steht aber, dass das Wiesen-Knäuelgras in der Zucht als Futterpflanze akzeptiert wird, siehe: [Forumsbeitrag P. Buchner22. Juni 2006]. An das Schilf hänge ich mal ein Fragezeichen, da es so gar nicht zum von Elsner et al. (1999) genannten Lebensraum passen will: "Fels- und Waldsteppen, Trockenrasen".

Als Raupennahrung nicht abgesichert ist das Zarte Straußgras; die oben gezeigten Bilder von Ingrid Altmann entstanden in einer Bergwiese, die - wenn ich die Fotos richtig interpretiere - vom Zarten oder Roten Straußgras dominiert ist; da hier gekäschert wurde, könnten die Raupen aber auch an einem anderen Gras gefressen haben.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass noch weit mehr als die genannten Süßgras-Arten genutzt werden - welche relative Rolle die einzelnen Arten dabei spielen, ist noch zu erforschen.

(Autor: Erwin Rennwald)

6.3. Parasitoide

7. Weitere Informationen

7.1. Andere Kombinationen

7.2. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den detaillierten Datierungs-Angaben von Heppner (1982). Obwohl die Tafel 63 bereits 1853 erschienen ist, darf sie nach den Bestimmungen des ICZN nicht als Erstbeschreibung gelten, denn die Nomenklatur auf dieser Tafel ist nicht binominal.

7.3. Literatur

  • Elsner, G., Huemer, P. & Z. Tokár (1999): Die Palpenmotten (Lepidoptera, Gelechiidae) Mitteleuropas. Bestimmung – Verbreitung – Flugstandort – Lebensweise der Raupen: 1-208. Bratislava (František Slamka).
  • Heppner, J. B. (1982): Dates of selected Lepidoptera literature for the western hemisphere fauna. — Journal of the Lepidopterologists' Society 36 (2): 87-111.
  • Erstbeschreibung: Herrich-Schäffer, G. A. W. („1853-1855“) [1847-1855]: Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa, zugleich als Text, Revision und Supplement zu Jakob Hübner's Sammlung europäischer Schmetterlinge. Fünfter Band. Die Schaben und Federmotten: 1-394, Tineides pl. 1-124, Pterophides pl. 1-7, Micropteryges pl. 1. Regensburg.
  • [SCHÜTZE (1931): 28]