VorkommenLinks (1)
Länder:+36Kontinente:EUAS
Männchen
Weibchen
Aberration
Kopula
Eiablage
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Ei
Geschlechtsdimorphismus
Erstbeschreibung
Beschreibung von John Curtis
Habitat
Raupennahrungspflanzen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Männchen

1.2. Weibchen

1.3. Aberration

1.4. Kopula

1.5. Eiablage

1.6. Ausgewachsene Raupe

1.7. Jüngere Raupenstadien

1.8. Fraßspuren und Befallsbild

1.9. Puppe

1.10. Ei

2. Diagnose

2.1. Geschlechtsdimorphismus

Die orangefarbenen Flecken auf der Oberseite sind bei den ♀ ♀ in der Regel größer als bei den ♂ ♂. Dem gegenüber sind die schwarzen Kernflecken der Randbinde bei den ♂ ♂ größer als bei den ♀ ♀. Dadurch wirken die ♀ ♀ insgesamt heller.

Sicherer aber lassen sich die Geschlechter anhand der ausgebildeten Beinpaare unterscheiden. Wie bei allen Vertretern der Riodininae sind die Vorderbeine der ♂ ♂ fast völlig reduziert, während sie bei den ♀ ♀ gut entwickelt und voll funktionsfähig sind.

2.2. Erstbeschreibung

2.3. Beschreibung von John Curtis

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanzen

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Primulaceae:] Primula veris (Echte Schlüsselblume)
  • [Primulaceae:] Primula elatior (Hohe Schlüsselblume)
  • [Primulaceae:] Lysimachia nummularia (Pfennigkraut)
  • [Primulaceae:] Lysimachia nemorum (Hain-Gilbweiderich)

Wichtigste Raupennahrungspflanze ist Primula veris. Primula elatior wird nur da belegt, wo sie ebenfalls warm und mehr oder weniger besonnt steht, regional kann sie dabei aber durchaus die bedeutendste Raupennahrungspflanze sein.

Ebert & Rennwald (191: 153) weisen darauf hin, dass Garling (1984) in seiner Arbeit auch von Raupenfunden seines tschechischen Kollegen J. Hladky an Primula elatior und Lysimachia nemorum berichtet. Zusammen mit mehrfachen Eiablagebeobachtungen von Wolfgang Wagner [siehe Artseite auf pyrgus.de] an Lysimachia nummularium ist davon auszugehen, dass diese beiden Pflanzen doch ebenfalls nicht nur ganz ausnahmsweise genutzt werden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„von lucus der Hain, Beiname der Juno.“

Spuler 1 (1908: 52L)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Taxonomie

Die Riodininae werden von einigen Autoren als eigenständige Familie (Riodinidae) behandelt.

4.4. Faunistik

Hamearis lucina ist der einzige Vertreter der Riodininae (Würfelfalter) in Europa. Der Verbreitungsschwerpunkt dieser mit über 1.000 Vertretern sehr artenreichen Gruppe liegt im tropischen Südamerika.

4.5. Systematik

Hamearis lucina wurde hier in der Bestimmungshilfe des Lepiforums vorher unter der K&R-Nummer 07029 geführt, welche aber nur für die Gattung Hamearis vergeben ist. Richtig ist die K&R-Nummer 07030.

4.6. Typenmaterial

Honey & Scoble (2001: 344): “LSL [The Linnean Society of London, Anm. Red. Lepiforum]: 1 ♂ labelled “135 Lucina” [by Linnaeus], “Lucina 784.” [by Smith], here designated as LECTOTYPE; [...].”

4.7. Literatur

  • Curtis, J. (1823-1840): British Entomology; Being Illustrations and Descriptions of the Genera of Insects Found in Great Britain and Ireland: Containing Coloured Figures from Nature of the Most Rare and Beautiful Species, and in Many Instances of the Plants upon which they are Found. Vol V. Lepidoptera, Part I. — [Not paginated]. London (E. Ellis & Co.).
  • Ebert & Rennwald (1991b) (= Ebert 2), 149-155.
  • Garling, B. (1984): Hamearis lucina L., der Braune Würfelfalter: Lebensraum, Flugzeiten und Entwicklungsstadien (Lep.: Riodinidae). — Entomologische Zeitschrift 94 (22): 321-329. Ex libris Jürgen Rodeland.
  • Lectotypus-Festlegung: Honey, M. R. & M. J. Scoble (2001): Linnaeus's butterflies (Lepidoptera: Papilionoidea and Hesperioidea). — Zoological Journal of the Linnean Society 132: 277-399.
  • Erstbeschreibung: Linnaeus, C. (1758): Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis. Tomus I. Editio decima, reformata. 1-824. Holmiae (Laurentius Salvius).
  • Schweizerischer Bund Für Naturschutz [Hrsg.] (1987): Tagfalter und ihre Lebensräume. Arten – Gefährdung – Schutz. — XI + 516 S. (hier 321-322), Egg/ZH (Fotorotar AG).

4.8. Informationen auf anderen Websites (externe Links)