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Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymePublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Fraßspuren und Befallsbild

1.4. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

2.3.2. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

Im Folgejahr hierzu erschienene Abbildung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Rosaceae:] Prunus spinosa (Schlehe, Schwarzdorn)
  • [Rosaceae:] Prunus mahaleb (Steinweichsel)
  • [Rosaceae:] Cotoneaster integerrimus (Gewöhnliche Zwergmispel)
  • [Rosaceae:] Crataegus laevigata [= Crataegus oxyacantha] (Zweigriffeliger Weißdorn)
  • [Rosaceae:] Crataegus sp. (Weißdorn)
  • [Rosaceae:] Amelanchier sp. (Felsenbirne)

Hofmann (1871: 219-221) beschäftigte sich eingehend mit der "Naturgeschichte der Gelechia spurcella HS.". Zur Raupe war bei ihm zu erfahren: "Die Raupe ist 12 Mm. lang, manchmal noch etwas grösser, nach hinten etwas zugespitzt, matt nankingelb mit bräunlichen Längsstreifen, und mit einzelnen Härchen besetzt. Kopf gross, dunkelgelb, nach hinten braun. Nackenschild braunroth mit 2 mattgelb umsäumten, schwarzen Punkten. Afterklappe dunkelbraun mit mattgelber Einfassung; Nachschieber ebenso. Vorderfüsse schwarzbraun. Sie lebt Ende Juni und im Juli an Schlehen in grossen, zusammenhängenden, röhrenförmigen Gespinnsten und zwar stets nur an solchen Zweigen, die sehr stark mit Flechten besetzt sind, zwischen welchen sie ihre dem der Hyponomeuten fast ähnlichen Gespinnste anlegt, so dass aller Wahrscheinlichkeit nach die Flechten als ihre eigentliche Nahrung dienen, nicht die Schlehenblätter, die sie jedoch auch frisst. Die Verpuppung erfolgt in Erdcocons, die Entwicklung des Falters von Anfang April bis Anfang Juni des nächsten Jahres. Mein Bruder Ernst entdeckte die Raupe auf dem Walburgisberge bei Forchheim in Oberfranken".

Rapp (1936: 108) meldete aus Thüringen: "Petry fand die Raupe im Juli u. August zwischen zusammengesponnenen Blättern von Schlehe und Steinmispel und zwar an den heißesten u. sonnigsten Abhängen". Petry führte mit beiden Pflanzen (Prunus spinosa und Cotoneaster integerrimus auch erfolgreiche ex-ovo-Zuchten durch.

Schütze (1931: 116) trug zusammen: "Gelechia spurcella Herrich-Schäffer Raupe Mai [...] Von Petry an Prunus spinosa gefunden, Schmid erhielt sie im Frühjahr mit eingesammelten Suvellaschläuchen [recte: suavella] von mit Flechten bewachsenen Prunus spinosa, nach Heinemann an Crataegus. Süddeutschland." Und in der Zusammenfassung von Huemer & Karsholt (1999: 163) hieß es: "The larva feeds from April to June on Crataegus L., Amelanchier Med. and Prunus spinosa L. (Rosaceae) (Piskunov, 1990: 985). It lives in a tube of rolled leaves on old bushes of the host-plant."

Gregersen & Karsholt (2022:403) schließlich trugen zusammen: "Host-plant. Prunus spinosa, P. mahaleb (Seliger obs.), Cotoneaster integerrimus and Crataegus laevigata (as Crataegus oxyacantha) (Meess 1910; Schütze 1931: 116; Rapp 1936: 108). The larva lives in the spring in webs of Acrobasis suavella (Zincken, 1818) (Pyralidae) on P. spinosa (Schütze op. cit.). According to Hofmann (1871: 221) it lives in large, tubular webs on twigs which are overgrown with lichens."

Alle Angaben betreffen niedrigwüchsige Gehölze aus der Familie Rosaceae, die zudem in voller Sonne stehen müssen.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Woodward (1922: 380) [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org] teilt die Publikationsjahre des Bandes mit: 1-112 (mit ?) und pl. 51-56 1842, 113-480 (mit ?) und pl. 57-72 1843, 481-[555] (mit ?) und pl. 73-80 1844, pl. 81-90 1845.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.4. Literatur