Stirn bis Flügelspitze: 4 mm
VorkommenLinks (1)
Länder:+16Kontinente:EU
Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Diagnose
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

1.3. Fraßspuren und Befallsbild

2. Diagnose

Spannweite 5,0 - 7,1 mm; Kopfhaare und Halskragen braunschwarz bis schwarz; Thorax weißlich; Vorderflügel dunkel grauschwarz mit ausgedehnten gelbweißen Partien [nach Laštůvka (1997)]

2.1. Weibchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Ähnliche Arten

2.4. Erstbeschreibung

Darin indizierte Abbildung

3. Biologie

3.1. Phänologie

Die Larven der ersten Generation überwintern: also 9-W-4, in höheren Lagen und kalten Frühjahren manchmal auch bis 5. Sie leben hauptsächlich in den Knospen. Im Herbst beginnen abhängig vom Eiablageort einige auch mit kurzen Minen an der Basis der Blattstiele oder unter der Rinde in Richtung der Knospen, in die sie sich dann einbohren. Die 2. Generation macht dann die typischen Minen in den Flügelfrüchten (ab Ende 6, ansonsten 7-8).

(Autor: Thomas Sobczyk [Forum])

3.2. Lebensweise

Die in Knospen der Ahornarten lebenden Nepticulidae lassen sich auch im Winter entgegen den Literaturangaben recht gut finden. Der Befall ist äußerlich oft durch trockene Knospenschuppen erkennbar. Bei Etainia decentella sind es fast ausschließlich Blütenknospen. Man braucht also tief hängende Äste oder gefällte/umgestürzte Bäume. Im Inneren der Knospen findet man dann die Raupe. Text Thomas Sobczyk im [Forum].

3.3. Habitat

Alleen, Parkanlagen, Geröll- und Gebirgswälder [nach Laštůvka & Laštůvka (1997)]

3.4. Nahrung der Raupe

  • [Sapindaceae:] Acer pseudoplatanus (Berg-Ahorn)
  • [Sapindaceae:] Acer monspessulanum (Burgen-Ahorn)
  • [Sapindaceae:] Acer obtusatum (Stumpfblättriger Ahorn)
  • [Sapindaceae:] Acer sempervirens (Kreta-Ahorn)

Die Raupe miniert in Knospenschuppen von Acer pseudoplatanus (Berg-Ahorn), Acer monspessulanum (Burgen-Ahorn), Acer obtusatum (Stumpfblättriger Ahorn), Acer sempervirens (Kreta-Ahorn) [nach Laštůvka & Laštůvka (1997)].

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den detaillierten Datierungs-Angaben von Heppner (1982).

4.4. Taxonomie

Nieukerken et al. (2016) werten die bisherigen Untergattungen Etainia und Zimmermannia von Ectoedemia zu eigenständigen Gattung auf.

4.5. Verbreitung

West-, Mittel- und teilweise Südeuropa. Im Gebiet unbekannt aus Südschweden, Norddeutschland und Norditalien. [nach Laštůvka & Laštůvka (1997)]

4.6. Literatur