Vorkommen
Länder:+5Kontinente:EUAS
Falter
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

2.2. Erstbeschreibung

3. Weitere Informationen

3.1. Andere Kombinationen

3.2. Faunistik

Pröse (2001:59) meldet den ersten gesicherten Nachweis (Einzelexemplar) dieser thermophilen Art für Deutschland: Bayern, Nordbayern, Kehrenberg/Steigerwald: 23. Juni 1993 (leg Hacker).

Nach Hausenblas (2006) liegen auch aus Baden-Württemberg schon ältere Nachweise vor: "In der Kleinschmetterlingssammlung von A. Gremminger/SMNK (9 Kästen) befinden sich zwei Falter, deren Daten zur Präzisierung der Meldung von Linack (1955) hier wiedergegeben werden.

Baden, Kaiserstuhl, 1.-10.8.[19]48, Gremminger

Baden, Kaiserstuhl, Badb[er]g (LK Breisgau-Hochschwarzwald), 20.-27.6.[19]53, Gremminger"

Die von Pröse (2001:59) erwähnte sehr alte, nicht näher lokalisierbare und auch nicht überprüfbare Literaturangabe (Freyer 1860) aus dem Raum Augsburg (Bayern) erhält dadurch eine gewisse Plausibilität.

Gaedike et al. (2017) führen zusätzlich Altangaben (vor 1980) aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland an.

(Autor: Erwin Rennwald)

3.3. Literatur

  • Hausenblas, D. (2006): Korrekturen und Ergänzungen zur Mikrolepidopterenfauna Baden-Württembergs und angrenzender Gebiete. — Mitteilungen des Entomologischen Vereins Stuttgart 41 (1/2), 3-28 [hier 24, Anm. 4] [PDF auf zobodat.at].
  • Erstbeschreibung: Hübner, J. [1796-1834]: Sammlung europäischer Schmetterlinge 7: pl. 1-53.
  • Linack, E. (1955): Über die Kleinschmetterlinge des Kaiserstuhls bei Freiburg/ Breisgau. — Beiträge zur naturkundlichen Forschung in SW-Deutschland, 14: 70-77.
  • Pröse, H. (2001): Neue Ergebnisse zu Faunistik der „Microlepidoptera“ in Bayern. Vierter Beitrag. (Insecta, Lepidoptera). – Nachrichtenblatt bayerischer Entomologen, 50 (1/2): 51-65. [pdf-Version]