Vorkommen
Länder:+4Kontinente:EU
Falter
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Die meisten Nachweise erfolgten in oder um feuchte Wiesen.

4. Weitere Informationen

4.1. Abweichende Schreibweisen

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Faunistik

Deutschland: Gaedike et al. (2017) geben die letzten Nachweise für Berlin-Brandenburg mit vor 1901, Sachsen-Anhalt 1981-2000 und Thüringen 1901-1980 an. Aktuell wird die Art nur noch in Niedersachsen einschließlich Bremen ausgewiesen. Nicht erwähnt wird dort der Erstnachweis der Art für Mecklenburg-Vorpommern vom 1. August 2009 in Jasnitz/Ludwigslust von U. Deutschmann, über den Anonymus (2010: 77) kurz berichtet hatte.

Für Niedersachsen finden sich drei Nachweise: 5. Juli 2001 in Pevesdorf / Lüchow-Dannenberg (Wegner in Bombus 3: 196) und zuvor drei Falter am 27. Juli 1951 am Weserhang bei Baden (Achim) bzw. ein Falter am 1. August 1951 bei Hellwege/Rotenburg-Wümme (beide: Jäckh in Bombus 2: 86). Zumindest für das Jahr 1951 gibt Jäckh an, dass es ein ausgesprochen heißer und trockener Sommer war, der, seiner Vermutung nach, zu vielen Feststellungen seltener Kleinschmetterlinge geführt haben mag. Das könnte man für 2019 auch für Lüneburg so ausdrücken. Erfolgten die Nachweise in Niedersachsen im unmittelbaren Einzugsbereich von Flüssen (2 x Elbe, Weser, Wümme), wurde der Falter aus Mecklenburg-Vorpommern in einem „Kiefernforst mit Eichenbeständen“ gefunden [Frank Stühmer, Forumsbeitrag 2. Januar 2020].

(Autoren: Annette von Scholley-Pfab und Erwin Rennwald)

4.5. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den Angaben von Heppner (1982).

4.6. Literatur

  • [Anonymus] (2010): Kurze Mitteilungen. Entwurf für die Mitteilung bemerkenswerter entomologischer Beobachtungen in Mecklenburg-Vorpommern am Beispiel 2009. — Virgo. Mitteilungsblatt des Entomologischen Vereins Mecklenburg, 13 (1): 76-77. [PDF auf www.entomologie-mv.de].
  • Gaedike, R., Nuss, M., Steiner, A. & R. Trusch (2017): Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands (Lepidoptera). 2. überarbeitete Auflage. — Entomologische Nachrichten und Berichte (Dresden), Beiheft 21: 1-362.
  • Heppner, J. B. (1982): Dates of selected Lepidoptera literature for the western hemisphere fauna. — Journal of the Lepidopterologists' Society 36 (2): 87-111.
  • Erstbeschreibung: Herrich-Schäffer, G. A. W. (1843-1856): Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa, zugleich als Text, Revision und Supplement zu Jakob Hübner's Sammlung europäischer Schmetterlinge. Sechster und letzter Band: Schlusswort [4 pp., unpaginiert]; Macrolepidoptera I-XVIII, pl. I-XXII; Microlepidoptera I-VIII, pl. I-XIV; Nachtrag zum ersten Bande 1-38, Nachtrag zum zweiten Bande 39-61, Nachtrag zum dritten Bande 62-80, [Nachtrag ohne Titel] 81-133; Weitere Nachträge zum dritten Band 133-139, Nachträge zum vierten Band 140-161, Nachträge zum fünften Band 161-166, Zweiter Nachtrag zum ersten und zweiten Bande 167-178; Systema Lepidopterorum Europae 1-72; Index 1-48. Regensburg (G. J. Manz).
  • Jäckh, E. (1960): 108. (Microlep.). Neue und bemerkenswerte Funde im Bremer Sammelgebiet. — Bombus. Faunistische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland 2 (22): 86-87. Hamburg.
  • Razowski, J. (2001): Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung - Verbreitung - Flugstandort - Lebensweise der Raupen. — 319 S.; Bratislava.
  • Wegner, H. (2001): 134. (Lep. Tortricidae) - Neue und bemerkenswerte Tortricidae im Faunengebiet. I. — Bombus. Faunistische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland 3 (49-50): 194-197. Hamburg.