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Männchen
Inhalt

2. Diagnose

2.1. Männchen

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

Nach Parenti & Pizzolato (2015) ist die Biologie dieser Art noch unbekannt. Es ist davon auszugehen, dass die Raupe in Gräsern miniert.

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Taxonomie

Hinweis: Die Ausgliederung von Biselachista aus der Gattung Elachista blieb auch nach dem Erscheinen der Arbeit von Parenti & Pizzolato (2015) heftig umstritten. Wesentlicher Grund war, dass dann Elachista als Paraphylum übrig geblieben wäre, also in mehrere weitere Gattungen aufgespalten werden müsste. Selbst der gewählte Gattungsname Biselachista ist aber wohl nicht prioritätsberechtigt. Hier war also von vorneherein mit einer Rückkehr zu Elachista zu rechnen. Dazu äußert sich Kaila (2019: 6) so: “If subgenus Elachista was further split to preserve, e.g., the established generic name Biselachista Traugott-Olsen & Nielsen or Cosmiotes Clemens, up to ten new genera would need to be established, including several new ones and acceptance of the paraphyly of the E. bifasciella species group. [...] The present author sees such splitting pointless and causing more harm than good.” Er kehrt in seinem "annotated catalogue of Elachistinae of the World" daher wieder zu Elachista zurück.

4.3. Faunistik

Locus typicus: Italien, Südtirol, Sextener Dolomiten, Passo di Montecroce di Comelico, 1630-1650 m.

Die Art wurde 1989 auch in Osttirol (Österreich) nachgewiesen (Huemer 2000). Huemer (2013) fast zusammen: "Die nach ihrem brachypteren Weibchen benannte Art wurde ursprünglich aus den Südtiroler Dolomiten beschrieben, konnte nachfolgend aber auch im angrenzenden Osttirol nachgewiesen werden (Lienzer Dolomiten, Innstein Alm, 1800–1900 m, 4.8.1989, leg. Huemer (Huemer, 2000b)."

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur