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2. Diagnose

2.1. Erstbeschreibung

Gaedike (1983: 125): „nedae BALDIZZONE: (Fig. 147-152)

Uncus stark asymmetrisch, mit zwei asymmetrischen Subuncusästen. Anellus mit stark sklerotisierter Gabel und spitz endenden Lappen, symmetrisch. Valven tief gespalten, stark asymmetrisch, Aedoeagus einfach. Im ♀ Genital keine vorderen Apophysen vorhanden, Ostium gabelförmig.

Die Art ist nur von Griechenland (Litochoron) und von der Insel Krk/Jugoslawien bekannt.“ — Figs. 147-152 (Genitalabbildungen) auf S. 145.

3. Weitere Informationen

3.1. Andere Kombinationen

3.2. Synonyme

3.3. Nomenklatur

Gaedike (2015) erläutert, wie es 1983 zur doppelten Beschreibung der Infurcitinea nedae kam: Er selbst hatte von G. Baldizzone dessen Manuskript mit der Neubeschreibung zweier Arten bekommen und darauf aufgebaut. Damit, dass seine eigene Arbeit (15. Februar 1983) vor derjenigen von Baldizzone (31. März 1983) erscheinen könnte, hatte er nicht gerechnet. So wurde sie - nach den Nomenklaturregeln eindeutig - versehentlich selbst zur Erstbeschreibung.

3.4. Taxonomie

Gaedike (2015) überführt die Art aufgrund asymetrischer Strukturen im männlichen Genital von der Gattung Infurcitinea nach Dryadaula.

(Autor: Erwin Rennwald)

3.5. Faunistik

Die Art wurde aus Griechenland beschrieben. Gaedike (2015: 17) schrieb zur Verbreitung: "Croatia, Greece, Cyprus, outside Europe known from Turkey."

Gaedike (2019: 240) meldet Funde aus Bulgarien und Israel.

(Autoren: Jürgen Rodeland & Erwin Rennwald)

3.6. Typenmaterial

Gaedike (1992: 83): „Der in der ausführlichen Beschreibung von G. BALDIZZONE als Holotypus bezeichnete Falter: ♂, Graecia, Olimpo, Litokhoron, 300 m, 24.7.(19)80, leg. G. BALDIZZONE, in Coll. BALDIZZONE/Asti, wird hiermit als Lectotypus ausgewählt und festgelegt.“

3.7. Literatur