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1. Lebendfotos
1.1. Falter
1.2. Ausgewachsene Raupe
1.3. Jüngere Raupenstadien
1.4. Fraßspuren und Befallsbild
1.5. Puppe
2. Diagnose
2.1. Männchen
2.2. Weibchen
2.3. Geschlecht nicht bestimmt
2.4. Erstbeschreibung
3. Biologie
3.1. Habitat
3.2. Nahrung der Raupe
- [Cupressaceae:] Juniperus communis (Gemeiner Wacholder)
Einzige gesicherte - und auch vielfach belegte - Nahrungspflanze von Dichomeris marginella ist der Gewöhnliche Wacholder, Juniperus communis. Schütze (1931) schrieb dazu: "Zwischen den jungen Nadeln in langen Gespinströhren. Verwandlung in der Wohnung (Sorhagen); in Gespinst an den Zweigspitzen, besonders an niederen Büschen, auch an in Hecken angepflanzten (Reutti)." Auch Gregersen & Karsholt (2022: 150), dass die Art auch häufig in Gärten zu finden ist und dort sicher auch weitere Juniperus-Arten nutzt - konkret benannt wurden diese aber noch nicht.
Gregersen & Karsholt (2022) machen darauf aufmerksam, dass die Raupen von D. juniperella und D.marginella beide an Juniperus leben und - da beide auch noch recht variabel sind - sich ohne Zucht kaum sicher unterscheiden lassen.
(Autor: Erwin Rennwald)
4. Weitere Informationen
4.1. Andere Kombinationen
- Alucita marginella Fabricius, 1781 [Originalkombination]
4.2. Synonyme
- Tinea fimbriella Thunberg, 1788
- Tinea striatella Hübner, 1796
- Palpula clarella Treitschke, 1833
4.3. Faunistik
Friebe et al. (2025: 3) meldeten den ersten Nachweis in Vorarlberg und damit im Westen Österreichs: "Hard – Hofsteigstraße, 399 m SH: 19.06.2023 (1 Ex., Obs-ID 277025833), phot. W. Ohneberg, det. NIA, conf. JGF, P. Huemer"; sie erläutern: "Dichomeris marginella wurde in Österreich bisher nur in den östlichen Bundesländern dokumentiert (Kärnten, Steiermark, Niederösterreich, Wien; Huemer 2013), wurde aber auch im benachbarten Liechtenstein nachgewiesen (Hiermann et al. 2019)."
Die Art wurde mehrfach nach Nordamerika verschleppt und ist jetzt dort an der Westküste wie der Ostküste der USA verbreitet, z.B.: [mothphotographersgroup.msstate.edu].
(Autor: Erwin Rennwald)
4.4. Literatur
- Erstbeschreibung: Fabricius, J. C. (1781): Species insectorum exhibentes eorum differentias specificas, synonyma auctorum, loca natalia, metamorphosin adiectis observationibus, descriptionibus. Tom. II. 1-517. Hamburg und Kiel.
- Friebe, J.G., Mayr, T. & U. Hiermann (2025): Erstnachweise und Wiederfunde von Schmetterlingen (Insecta: Lepidoptera) für Vorarlberg (Austria occ.) sowie weitere Beobachtungen bemerkenswerter Arten. — inatura – Forschung online, 138: 1-31. [PDF auf inatura.at/forschung-online]
- Gregersen, K. & O. Karsholt (2022): The Gelechiidae of North-West Europe. — 939 pp., Oslo, Norway (Norwegian Entomological Society).
- Hiermann, U., Mayr, T. & A. Kopp (2019): Checkliste der Schmetterlinge (Insecta: Lepidoptera) des Fürstentums Liechtenstein – eine erste Bilanz. — inatura - Forschung online, 66: 1-34; Dornbirn. [PDF auf inatura.at/forschung-online]
- SCHÜTZE (1931): 42



















































