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Falter
Männchen
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

3. Biologie

3.1. Lebensweise

Unter den Psychiden mit flügellosen Weibchen (es gibt auch Arten, bei denen beide Geschlechter geflügelt sind) existieren zwei verschiedene Verhaltensweisen der Weibchen.

Bei der ersten Gruppe schiebt sich die Puppe vor dem Schlüpfen aus dem Sack, das Weibchen schlüpft und bleibt aussen am Sack sitzen, wo es sofort mit dem Anlocken der Männchen beginnt (Falterbild 2). Die Paarung findet ausserhalb des Raupensackes statt (Falterbild 3). Sofort nach der Paarung legt das Weibchen den gesamten Eiervorrat in den Raupensack ab (Falterbild 4) und stirbt dann meistens noch gleichentags.

In diese erste Verhaltensgruppe gehören beispielsweise alle Arten der Dahlicini, Taleporiini und Psychini. (Rudolf Bryner)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Typenmaterial

Hättenschwiler (1977: 55): «Holotypus: ♂ Madrano/TI, Ex. P. 3.6.75, leg. m.

Allotypus: Madrano/TI, Ex. P. 3.6.75, leg. m.

Beide sind in der Sammlung des entomologischen Institutes der ETH in Zürich.» — Eine lange Reihe von Paratypen, ♂♂ und ♀♀, alle aus dem Tessin, in der Sammlung Hättenschwiler.

4.3. Literatur

  • Erstbeschreibung: Hättenschwiler, P. (1977): Neue Merkmale als Bestimmungshilfe bei Psychiden und Beschreibung von drei neuen Solenobia Dup. Arten (Psychidae, Lepidoptera). — Mitteilungen der Entomologischen Gesellschaft Basel 27 (2): 33-60.
  • Hättenschwiler, P. (1997): Dahlica ticinensis. — In: Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz (Hrsg.) (1997): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Arten, Gefährdung, Schutz. Schweiz und angrenzende Gebiete. Band 2: 200-201. Egg (Fotorotar AG).
  • Sauter & Hättenschwiler (2004): Zum System der palaearktischen Psychidae. 3. Teil: Bestimmungsschlüssel für die Säcke. — Nota lepidopterologica 27 (1): 59–69 [Digitalisat auf archive.org].