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2. Biologie

2.1. Nahrung der Raupe

Die Präimaginalstadien und damit auch die Nahrung der Raupe sind noch unbekannt. Da die drei Fundstellen in 1351-1450 m Höhe in den Sila-Bergen in Kalabrien recht unterschiedliche Vegetationsbestände darstellen (Tannen-Wald mit Buchen und Kastanien, Kiefernwald mit dominierenden Kalabrischen Schwarzkiefern, Buschland mit Besenginster und Brombeeren), ergibt sich daraus noch kein zwingender Ansatz für die Raupensuche. Da aber alle anderen Cochylimorpha-Arten, von denen es Angaben zur Raupennahrung gibt, an Korbblütlern (Asteraceae) und vielleicht noch Caprifoliaceae (Dipsacaceae) leben, dürfte das auch hier kaum anders sein.

3. Weitere Informationen

3.1. Etymologie (Namenserklärung)

Trematerra (2019: 23) teilt mit: “The new Cochylimorpha is dedicated to my colleague dr Stefano Scalercio (Rende, Cosenza, Italy) who contributed to collect the material studied.”

3.2. Taxonomie

Trematerra (2019: 25) ordnet sein neues Taxon in die straminea-Gruppe ein. Bei Barcode-Untersuchungen wurde zu C. straminea ein Abstand von 7 % festgestellt. Der Barcode der ebenfalls ähnlichen Art C. tiraculana sei noch unbekannt.

3.3. Faunistik

Die Art wurde aus Italien, Kalabrien, beschrieben.

3.4. Typenmaterial

Trematerra (2019: 23): “Holotype 1 male, Calabria, Sila, Vivaio Sbanditi (Cosenza), 1351 m, 25.V.2015, leg. Scalercio and Infusino.” — Paratypen: 4 ♂♂.

(Autoren Jürgen Rodeland & Erwin Rennwald)

3.5. Literatur