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Falter
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Erstbeschreibung
Habitat
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.5. Erstbeschreibung

Darin indizierte Abbildung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Asteraceae:] Erigeron acris [= Erigeron acer, Erigeron acre] (Scharfes Berufskraut, Echtes Berufskraut)
  • [Asteraceae:] Solidago virgaurea (Echte Goldrute)

Nach Razowski (2001) besiedelt die Art "sandige, offene Biotope", wo die Raupe an "Erigeron acre, Solidago virgaurea (Asteraceae)" lebt. Auch das eingeschleppte Einjährige Berufskraut (Erigeron annuus) steht in dringendem Verdacht, ebenfalls als Eiablagepflanze genutzt zu werden.

3.2. Habitat

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Herrich-Schäffer ([1851]: 187) schreibt in seiner Erstbeschreibung: "Bei Frankfurt a.M. Anfang Juni am Haimerwege [sic., recte: Hainer Weg = der heutige Hainer Weg in Sachsenhausen, siehe [Diskussion] im Forum mit historischem Stadtplan von 1852 als Beleg]. Bei Salviano in Italien im April und Mai; Herr Lederer erhielt sie auch von Hrn. Krösmann in Hannover." Im World Catalogue of Insects, Volume 5 heißt es dazu: "COCHYLIDIA heydeniana Herrich-Schaffer, 1851 (Tortrix (Cochylis)), Syst. Bearbeitung Schmett. Eur. 4: 187. TL: Germany, Frankfurt. Lectotype: MNHU. male." [Tortricid.net, abgefragt 13 Oktober 2018]. Damit ist zumindest Hessen, nach Prüfung vielleicht auch Niedersachsen im "Verzeichnis der Schmetterlinge Deutschlands" zu ergänzen. Gaedike et al. (2017) hatten dort nur Nachweise aus Bayern (aktuell) und Baden-Württemberg (alt) angeführt. Neu zu ergänzen ist dazu noch Thüringen, wo Hartmuth Strutzberg am 28. Mai 2018 bei Mumsdorf/Falkenhain der Fang eines Männchens gelang [Forumsbeitrag 11. Oktober 2018].

SwissLepTeam (2010) führt die Art für die Schweiz vom Wallis, Graubünden und der Südschweiz an.

Nach Huener (2013) fehlen für Österreich nur Nachweise aus den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich und Burgenland.

(Autoren: Erwin Rennwald und Jürgen Rodeland)

4.4. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den detaillierten Datierungs-Angaben von Heppner (1982).

4.5. Literatur

  • Heppner, J. B. (1982): Dates of selected Lepidoptera literature for the western hemisphere fauna. — Journal of the Lepidopterologists' Society 36 (2): 87-111.
  • Erstbeschreibung: Herrich-Schäffer, G. A. W. (1847-1855) ["1849"]: Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa, zugleich als Text, Revision und Supplement zu Jakob Hübner's Sammlung europäischer Schmetterlinge. Vierter Band. Die Zünsler und Wickler: 1-288, Index 1-48, pls. 1-23 (Pyralidides), pl. 1-59 (Tortricides). Regensburg (G. J. Manz).
  • Huemer, P. (2013): Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. – 304 S. (Studiohefte 12); Innsbruck (Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m.b.H.).
  • Beschreibung als Cochylidia amseli: Obraztsov, N. (1956): Cochylidia gen. nov., eine neue Phaloniidae-Gattung, nebst Beschreibung einer neuen Art aus Deutschland (Lepidoptera). — Mitteilungen der Münchner Entomologischen Gesellschaft, 46: 14-20. [PDF auf zobodat.at]
  • Razowski, J. (2001): Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung - Verbreitung - Flugstandort - Lebensweise der Raupen. — 319 S.; Bratislava.
  • SwissLepTeam (2010): Die Schmetterlinge (Lepidoptera) der Schweiz: Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste. — Fauna Helvetica 25. Neuchâtel (CSCF & SEG).