Vorkommen
Länder:Kontinente:?
Inhalt

3. Weitere Informationen

3.1. Andere Kombinationen

3.2. Taxonomie

Zlatkov & Huemer (2019) überarbeiten die bisherigen Artkonzepte von Clepsis neglectana und Clepsis consimilana und kommen dabei u.a. zum Schluss, dass einige synonymisierte Arten wieder aus der Synonymie herausgehoben werden müssen, so - bei Clepsis neglectana - Clepsis striolana (Ragonot, 1879), stat. rev., Clepsis trivia (Meyrick, 1913), stat. rev., Clepsis acclivana (Zerny, 1933), stat. rev., Clepsis severana (Kennel, 1901), stat. rev. und - bei Clepsis consimilana - Clepsis eatoniana (Ragonot, 1881), stat. rev. [Synonym: Clepsis razowskii Gastón, Vives & Revilla, 2017: 691 (Spain) syn. nov.]. Mit Ausnahme von Clepsis acclivana (Nord-Libanon), Clepsis severana (Algerien) und Clepsis semiana kommen alle diese Arten (auch) in Europa vor - und Vorkommen jener drei Arten sind hier auch keineswegs ganz auszuschließen.

Anders als bei den meisten anderen genannten Arten kann die Herausnahme aus der Synonymie hier bisher nicht genetisch begründet werden. Zlatkov & Huemer (2019) argumentieren: "The species was synonymised with C. neglectana by Razowski (1979) based on examination of the genitalia of the female holotype (Fig. 2N). The slide subsequently was lost and we were unable to re-examine the genitalia. Regarding the type locality (Algeria) it seems unlikely that this taxon is conspecific with C. neglectana." Auf dieser Grundlage sehen die Autoren in C. severana, C. semiana und C. acclivana erst einmal "Taxa incertae sedis" - deren Artberechtigung sie aber für wahrscheinlich halten. Ohne Männchen und ohne Barcoding steht das Taxon als Art erst einmal auf etwas wackeligen Füßen.

3.3. Faunistik

Die Art ist bisher nur durch den weiblichen Holotypus aus Algerien bekannt - ein Vorkommen auch in Europa ist damit aber nicht auszuschließen.

(Autor: Erwin Rennwald)

3.4. Typenmaterial

Zlatkov & Huemer (2019) berichten wenig erfreulich: "The species was synonymised with C. neglectana by Razowski (1979) based on examination of the genitalia of the female holotype (Fig. 2N). The slide subsequently was lost and we were unable to re-examine the genitalia."

3.5. Literatur