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Geschlecht nicht bestimmt
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
LebendfotosFalterDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeFaunistikPublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

2. Diagnose

2.1. Geschlecht nicht bestimmt

2.2. Genitalien

2.2.1. Männchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

Noch unbekannt! Es gibt zwar einen Verdacht, aber der ist alles andere als sicher. Huemer & Karsholt (1999: 144) vermerkten dazu: "The larva and its behaviour is undescribed although Burmann (1977: 139) suspects Rumex scutatus L. and Oxyria digyna (L.) Hill (Polygonaceae) to be the host-plants."

Burmann (1977: 139-140) hatte (fehlbestimmt als "Chionodes decolorella) notiert: "Die ♂♂ davon Mitte Juli bis Mitte August meist aus größeren Beständen von Polygonaceen, wie Oxyria digyna (L.) Hill und Rumex scutatus L. gescheucht. Einzeln auch unter Steinen sitzend erbeutet. Bevorzugte Lebensräume sind Bachränder und Schotterrinnen mit üppigerem Pflanzenbewuchs. Die ♀♀ leben, wie die der meisten Chionodes-spp., sehr verborgen; nur ein einziges Mal fand ich ein ♀ unter einer Steinplatte. Die Raupe wird an einer Rumex-Art vermutet. Da ich die Imagines hauptsächlich in nächster Nähe von Oxyria digyna und Rumex scutatus fand, dürften diese wohl auch die Fraßpflanzen der Raupen sein."

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Die Art ist in Europa auf die mittleren und südlichen Alpen beschränkt. Nach Huemer & Karsholt (1999: 144) kommt sie aber auch in Zentralasien vor ("Russia: Tuvinskaya Republika, Mongolia"), von wo sie durch Rebel (1917: 193) als Gelechia pergrandella beschrieben worden war.

Aus Nordamerika wurde die Art als von Möschler (1864: 200) als Gelechia labradorica und von Busck (1908: 194) als Gelechia fluvialella beschrieben. Sie ist dort Kanada und in der Nordhälfte der USA weit verbreitet.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Wir folgen den detaillierten Datierungs-Angaben von Heppner (1982).

4.5. Literatur

  • Burmann, K. (1977): Gelechiiden aus Gebirgslagen Nordtirols (Österreich) (Insecta: Lepidoptera, Gelechiidae). — Berichte des naturwissenschaftlichen-medizinischen Verein Innsbruck, 64: 133-146. [PDF auf zobodat.at]
  • Beschreibung als Gelechia fluvialella: Busck (1908): Descriptions of some new Microlepidoptera from Pennsylvania. — The Canadian Entomologist, 40 (6): 193-196. [Digitalisat auf archive.org]
  • Heppner, J. B. (1982): Dates of selected Lepidoptera literature for the western hemisphere fauna. — Journal of the Lepidopterologists' Society 36 (2): 87-111.
  • Huemer, P. & Karsholt, O. (1999): Microlepidoptera of Europe, Volume 3: Gelechiidae I. Apollo Books, Stenstrup.
  • Erstbeschreibung: Herrich-Schäffer, G. A. W. („1853-1855“) [1847-1855]: Systematische Bearbeitung der Schmetterlinge von Europa, zugleich als Text, Revision und Supplement zu Jakob Hübner's Sammlung europäischer Schmetterlinge. Fünfter Band. Die Schaben und Federmotten: 1-394, Tineides pl. 1-124, Pterophides pl. 1-7, Micropteryges pl. 1. Regensburg.
  • Beschreibung als Gelechia labradorica: Möschler,H.B. (1864): Beiträge zur Schmetterlingsfauna von Labrador. — Wiener Entomologische Monatsschrift, 8: 193-200. [PDF auf zobodat.at]
  • Beschreibung als Gelechia pergrandella: Rebel, H. (1917): Ueber eine Mikrolepidopterenausbeute aus dem östlichen Tannuola-Gebiet. — Deutsche Entomologische Zeitschrift "Iris", 30: 186-195. [PDF auf zobodat.at]

4.6. Informationen auf anderen Websites (externe Links)