in Europa i.w.S. nur im Nordkaukasus
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2. Weitere Informationen

2.1. Faunistik

Locus typicus nach Zagulajev (1971: 420): „Восточный Казахстан, Джунгарский Алатау, Тополевка“.

Dass eine aus Ost-Kasachstan beschriebene Art in Europa vorkommt, verwundert nicht - dass die zunächst gemeldeten Funde aus Europa aber auf Spanien und Portugal beschränkt sein sollten, schon. Vives Moreno (2014) hatte die Art jedenfalls ohne Kommentar für Spanien und Portugal gelistet und Corley et al. (2014) konnten den bisherigen portugiesischen Nachweisen aus Baixo Alentejo und der Extremadura noch zwei Nachweise aus Beira Litoral (Ansião, Paúl da Arzila) beifügen. Doch es gibt ein Aber:

Bei Gaedike (2019: 33) heißt es dann zur Verbreitung nur noch "South European Russia: Caucasus mts: Pjatigorsk (Zagulajev, 1975b), outside Europe from Kazakhstan: Dzhungarian Alatau (type locality) and Dsharkent." Die Erklärung für das "Verschwinden" der iberischen Tiere findet sich bei der Art davor, wo es (S. 32) zu Ceratuncus maroccanella zur Verbreitung heißt: "Spain (Prov. Avila, studied material), Portugal (Corley et al., 2006; 2014; Corley, 2015; studied material), outside Europe known from Morocco." Unter "Remarks" ist dann zu lesen: "The records from Portugal were published under the name dshungaricus, a misidentification corrected here." Und sicher gilt dann Gleiches für die spanischen Tiere. Corley et al. (2020: 636-637) führen ihre Tiere für Portugal jetzt unter "0177 Ceratuncus maroccanella (Amsel, 1951) (Ceratuncus dzhungaricus sensu auct. nec Zagulajev, 1971)" und begründen: "GAEDIKE (2019) refers Portuguese records of Ceratuncus dzhungaricus to C. maroccanella (Amsel, 1951)."

(Autor: Erwin Rennwald)

2.2. Literatur