Vorkommen
Länder:+12Kontinente:EU
Falter
Raupe
Puppe
Mine
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Puppe

Der Puppenkokon dieser Art weist keine Längsrippen auf und weicht damit markant von der sonst in der Gattung Bucculatrix üblichen Form ab. Auch unter [bladmineerders.nl] wird diese Besonderheit betont: "Pupa in an oval cocoon that, contrary to what is usual in Bucculatrix, is not ribbed lengthwise (Langmaid, Porter & Collins, 2007a)" (Anmerkung von Peter Buchner nach einem Hinweis von Tina Schulz)

4. Mine

5. Diagnose

5.1. Geschlecht nicht bestimmt

5.2. Mine

Die Raupen leben an Ulmen (Ulmus sp.), anfangs minierend. Die Minen von Bucculatrix albedinella sind kurz (meist unter 14 mm lang), nicht oder nur zum Teil an Blattadern angelehnt und verlaufen mehr oder weniger gewunden, auch Adern überschneidend. Sie sind meist ein bis einige Male geknickt, an diesen Stellen zweigen kurze kotlose, blind endende Gangstücke ab.

Nach dem Verlassen der Minen häuten sich die Raupen unter dem für die ganze Gattung Bucculatrix typischen glatten Kokon, erzeugen dann Fenster- und Lochfraß und verpuppen sich in einem Kokon, der allerdings bei dieser Art nicht gerippt ist (siehe: "Anmerkung zum Puppenkokon").

Die Minen der ebenfalls an Ulmen vorkommenden Bucculatrix ulmifoliae sind unverzweigt und oft an Mittel- bzw. Seitenrippen angelehnt und damit über weite Strecken gerade.

5.3. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Nahrung der Raupe

  • [Ulmaceae:] Ulmus minor [= Ulmus campestris] (Feld-Ulme)
  • [Ulmaceae:] Ulmus sp. (Ulme)
  • [Malvaceae:] [Tilia sp. ? (Linde ?)] [Angabe sehr fraglich!]

Schon in der Erstbeschreibung wird die Bindung an Ulmen betont, eine Vorliebe, die die Art mit Bucculatrix ulmifoliae teilt. Wenn ein konkreter Artnamen genannt wird, dann immer die Feld-Ulme. Bei Burmann (1991) heißt es: "Die Raupe miniert in 2 Generationen an Ulmus sp. und Tilia sp." Letzteres erscheint doch sehr fraglich.

(Autor: Erwin Rennwald)

7. Weitere Informationen

7.1. Andere Kombinationen

7.2. Synonyme

7.2.1. Faunistik

Laštůvka & Laštůvka (2014: 635)melden die Art erstmals für Spanien und Portugal und erläutern: "ES: Gerona, Madremanya, mines on Ulmus sp., 30-VI-2014. PT: Trás-os-Montes, Abreiro, 2 ♀♀, 17-VI-2014. Species known from nearly all European countries up to southern Scandinavia (MEY, 2013), its larva develops on Ulmus spp. New species for Spain, Portugal and the Iberian Peninsula (Figs 5, 6)."

7.3. Literatur

7.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)