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Falter
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Raupe
Genitalien ♂
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenFaunistikPublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Raupe

2.4. Genitalien

2.4.1. Männchen

2.5. Erstbeschreibung

Im Folgejahr hierzu erschienene Abbildung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Fabaceae:] Medicago sativa (Saat-Luzerne)
  • [Fabaceae:] Medicago minima (Zwerg-Schneckenklee)
  • [Fabaceae:] Caragana sp. (Erbsenstrauch)

Stainton (1865: 237-239) ließ wissen: "An den Stellen, die diese Art hervorbringen, wird man bei der Durchsuchung des Luzerner Klees (Medicago sativa) im September an mancher Pflanze mehrere Fiederblattchen zusammengezogen und dadurch, dass sie halb durchgefressen sind, entfärbt finden. Entdeckt man zwischen solchen Blättern ein grünes Räupchen mit gelblichem Kopf und kleinen, schwarzen Punktwärzchen, so hat man die Raupe der Gelechia Nigricostella aufgefunden." [...] Die Raupe nährt sich vom Luzerner Klee (Medicago sativa), indem sie mehrere Fiederblättchen zusammenzieht und sie dadurch entfärbt, dass sie die obere Epidermis abfrisst, wodurch sie viel zur Verunstaltung ihrer Nahrungspflanze beiträgt. Ausgewachsen spinnt sie ein feines, weisses Cocon zwischen zusammengezogenen Blättern und wird darin zur Puppe. Es giebt zwei Generationen; von der ersten finden sich die Raupen im Juni, die Schmetterlinge im Juli ; von der zweiten die Raupen im September, die Schmetterlinge zu Ende Mai oder zeitig im Juni."

Bei Schütze (1931: 125) war dann knapp zulesen: "Raupe Juni und September [...] Zwischen zusammen gesponnenen Endblättern von Medicago sativa, benagt die Oberhaut, so dass sich die Blättchen entfärben. Verwandlung in weißem Kokon zwischen Blättern (Sorhagen). Medicago minima (Disqué)." Disqué (1907: 71) hatte zu Epithectis nigricostella vermerkt: "5. 7. 8. R. 6 und 9 10 an Medicago minima - hatte er hier wirklich M. minima gemeint ?

Huemer & Karsholt (1999: 182) und Bidzilya (2005) listen zu diesen beiden Arten auch noch Caragana sp. Der Erbsenstrauch wird dann von Gregersen & Karsholt (2022: 362) nicht wiederholt - wahrscheinlich einfach deswegen, weil er in Nordeuropa fehlt.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Von Karsholt & Razowski (1996) auch für Deutschland genannt. Nach Pröse, Segerer & Kolbeck (2004) eine Art, die „in früheren Arbeiten (Pröse 1987, 1992, Segerer & Pröse 1999) noch angeführt“ wurde, die aber bis zum Beweis des Gegenteils aus der bayerischen Fauna zu streichen“ ist. Gaedike & Heinicke (1999) führen die Art aktuell aus Brandenburg und mit Altangaben aus Thüringen an.

4.3. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Woodward (1922: 380) [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org] teilt die Publikationsjahre des Bandes mit: 1-112 (mit ?) und pl. 51-56 1842, 113-480 (mit ?) und pl. 57-72 1843, 481-[555] (mit ?) und pl. 73-80 1844, pl. 81-90 1845.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.4. Literatur