ÜbersichtLänderKarteFundmeldungenExterne Links (17)
Länder:+28Kontinente:EUAS
Neues Layout der Navigation (Beta Test)
Falter
Ausgewachsene Raupe
Jüngere Raupenstadien
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Genitalien ♀
Erstbeschreibung
Habitat
LebendfotosDiagnoseGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenSynonymeLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Ausgewachsene Raupe

1.3. Jüngere Raupenstadien

1.4. Fraßspuren und Befallsbild

1.5. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Genitalien

2.2.1. Weibchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Caprifoliaceae:] Lonicera xylosteum (Rote Heckenkirsche, Gewöhnliche Heckenkirsche)
  • [Caprifoliaceae:] Lonicera periclymenum (Windendes Geißblatt)
  • [Caprifoliaceae:] Lonicera caprifolium (Garten-Geißblatt)
  • [Caprifoliaceae:] Lonicera sp. (Heckenkirsche)
  • [Caprifoliaceae:] Symphoricarpos albus [= Symphoricarpus racemosus, Symphoricarpos rivularis] (Gewöhnliche Schneebeere)
  • [Rosaceae:] Cotoneaster integerrimus [= Cotoneaster integerrima] (Gewöhnliche Zwergmispel, Gewöhnliche Steinmispel)
  • [Berberidaceae:] Berberis vulgaris ??? (Gewöhnliche Berberitze ???)

Schon Stainton (1865: 129-131) half beim Auffinden der Raupe: "Wenn man zu Ende Mai und Anfang Juni die Triebe des Geissblattes betrachtet, so wird man manche Blätter zusammengesponnen sehen. Dies ist möglicherweise die Arbeit der gemeinen, spindelformigen Raupe von Cerostoma xylostella; aber vielleicht ist die vorgefundene Raupe ganz verschieden von der hellgrünen, rothrückigen Raupe der Cerostoma, nämlich schwärzlich mit einem weissen Seitenstreif an den vordern Segmenten, und wenn sie so aussieht, so gehört sie zu Gelechia Mouffetella." Und weiter war zu erfahren: "Die Raupe nährt sich von den Blättern des Geissblatts (Lonicera periclymenum und xylosteum) ; auch habe ich sie an der Symphoria racemosa beobachtet. Sie zieht mehrere Endblätter zusammen, zwischen denen sie ein weisses, eng anschliessendes Gewebe anlegt, in das sie sich bei der geringsten Erschütterung zurückzieht. Dieses Gewebe ist etwas länger als die Raupe und hinreichend undurchsichtig, um ein gutes Versteck zu bilden, ausser wenn man es gegen das Licht hält. Die Raupe findet sich von Mitte Mai bis Anfang Juni, nach welcher Zeit sie sich verpuppt. Ich glaube, dass sie sich dazu im Freien an die Oberfläche der Erde begiebt." - Und dann gibt es noch einen Warnhinweis an den Züchter: "In der Gefangenschaft ist sie ausserordentlich unruhig und entwischt fast aus jedem gewöhnlichen Behältniss."

Schütze (1931: 176) nennt dann die Schneebeere an erster Stelle: "Epithectis mouffetella Schiffermüller Raupe Mai bis Juni [...] Zwischen röhrig versponnenen Blättern der Schneebeere, auch an Lonicera xylosteum, Lonicera periclymenum, Lonicera caprifolium, Berberis und so weiter in seidenem Gewebe (Sorhagen)."

Huemer & Karsholt (1999: 180) zweifeln die Berberitze stark an: "The larva feeds on Lonicera spp.: L. xylosteum L., L. periclymeum L. and L. caprifolium L., and Symphoricarpos rivularis Suksdorf (Caprifoliaceae) (Schütze 1931: 176). Records from other plants like Berberis L. are doubtful and need verification." Elsner et al. (1999: 40) und Gregersen & Karsholt (2022: 361) lassen Berberis gleich ganz unerwähnt.

Doch es gibt noch eine Meldung, die völlig aus dem Rahmen fällt ! Bei Schmid (2019: 416) ist nachzulesen: "Raupennährpflanze ist die Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), in höheren Lagen auch die Gewöhnliche Steinmispel (Cotoneaster integerrima)." Zunächst denkt man da automatisch an eine Verwechslung mit Athrips rancidella - aber Jürg Schmid hat sich die Raupen sicher gut angesehen, was eine Verwechslung ausschließt. Und dann gibt es noch Athrips medjella aus den Französischen Alpen - aber die wurde seit 1900 weltweit nirgends mehr gefunden ... A. mouffetella kann also wohl doch mehr als vermutet.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur