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Falter
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Erstbeschreibung
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Weibchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

  • [Rosaceae:] Prunus spinosa (Schlehe, Schwarzdorn)
  • [Rosaceae:] Prunus domestica (Zwetschge)
  • [Rosaceae:] Prunus cerasus (Sauerkirsche)

Stainton (1865: 75-77) hilft uns beim Finden der Raupe: "Untersucht man in Gegenden, welche von dieser Art bewohnt werden, im September und October die Schlehensträucher, so kann man an den Enden der kleinern Zweige Anhäufungen von frischen und verwelkten Blättern und im Innern eines solchen Blattbündels eine Raupe finden, die sich einzeln in einem mit Seide ausgesponnenen Blatte verschanzt hat ; wenn diese Raupe weisslich ist mit mehrern rosenrothen Längsstreifen, so darf man sicher sein, dass man die von Gelechia Flavicomella vor sich hat." Und zur Lebensweise erfährt man: "Die Raupe lebt an Schlehdorn (Prunus spinosa). Sie zieht mehrere Blätter, worunter auch abgestorbene, am Ende eines kleinen Zweiges zusammen und baut innerbalb eines solchen Blattbüschels aus einem oder etlichen Blättern eine Wobnung, die fast wie ein Raupensack aussieht ; dieses Gehäuse füttert sie mit weisser Seide aus, und von da aus befrisst sie die nächsten Blätter. Die Zeit ihres Vorkommens ist der September und October. Nach den Beobachtungen des Herrn Hofmann verlebt sie den Winter entweder in diesem Blattbündel, wenn es an dem Aste hinlanglich fest bleibt, oder in Röhren, die aus Gespinnst und Excrementen bestehen, und die zwischen den Zweigen angelegt sind. Darin lässt sie sich im März des folgenden Jahres antrefFen. Diese Röhren sind aber weiter nichts als die verlassenen Wohnungen der Myelois suavella, deren sich unsere Raupe zum Winterquartier bedient. In ihnen oder in einem leichten Cocon zwischen den Zweigen verwandelt sie sich in eine Puppe, aus welcher im Mai oder Juni der Schmetterling kriecht."

Dieses Muster wurde später mehrfach bestätigt, wobei noch Prunus domestica und Prunus cerasus ergänzt wurden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Literatur