Vorkommen
Länder:+20Kontinente:EU
Falter
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Falter

2. Diagnose

Merkmal: Dunkelbraune Färbung ohne helle Rieselung, zur Basis hin lediglich etwas aufgehellt; dunkler Vorderrandfleck fehlt. Ähnliche Arten:

(Autor: Rudolf Bryner)

2.1. Weibchen

2.2. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Nahrung der Raupe

In Anschwellungen junger Schösslinge von

  • [Rosaceae:] Prunus padus (Traubenkirsche)
  • [Rosaceae:] Prunus spinosa (Schlehe, Schwarzdorn)
  • [Rosaceae:] Sorbus aucuparia ? (Eberesche ?)
  • [Rosaceae:] Crataegus ?? (Weißdorn ??)

Friese (1969: 743-744) schreibt: "Biologie: Ei, Eiablage und Überwinterungsstadium (wahrscheinlich Junglarve) noch unbekannt. Raupe im V und VI in Anschwellungen junger Schößlinge der Traubenkirsche (Prunus padus) und zwar da, wo diese an die vorjährigen angesetzt haben. Vorher wahrscheinlich in den Knospen. Abgesehen von der leichten Anschwellung erkennt man die bewohnten Schößlinge an dem zum Teil mit Kot angefüllten Bohrloch und am Zurückbleiben gegenüber den anderen Schößlingen. Das Bohrloch ist manchmal durch angesponnene vertrocknete Knospenhülsen verdeckt. Besonders an in Hecken stehenden Sträuchern zu finden. Verpuppung etwa M VI in einem doppelschichtigen Kokon (innen weiß, ziemlich fest und oval, Außenhülle von dunkler Färbung und grob gegittert), in der Zucht an den Zweigen, besonders in Zweiggabeln, aber auch am Boden des Zuchtgefäßes. Puppenruhe 3—4 Wochen. Angaben nach Stange und besonders Hering. Andere Autoren geben auch Schlehe (Prunus spinosa) und Eberesche (Sorbus aucuparia) als Futterpflanzen an (Spuler, Meyrick)." Auch wenn in der neueren Literatur meist Ebereschen und Weißdorn als Raupennahrung aufgeführt werden, sind diese Pflanzen nicht als Nahrung von A. semifusca abgesichert.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)