Vorkommen
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Falter
Raupe
Fraßspuren und Befallsbild
Puppe
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Parasitoide
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Fraßspuren und Befallsbild

4. Puppe

5. Diagnose

5.1. Männchen

5.2. Geschlecht nicht bestimmt

5.3. Genitalien

5.3.1. Männchen
5.3.2. Weibchen

5.4. Erstbeschreibung

6. Biologie

6.1. Habitat

6.2. Parasitoide

6.3. Nahrung der Raupe

  • [Betulaceae:] Betula pendula (Hänge-Birke)
  • [Betulaceae:] Betula spec. (Birke)
  • [Betulaceae:] Alnus glutinosa (Schwarz-Erle)
  • [Betulaceae:] Alnus spec. (Erle)
  • [Betulaceae:] Corylus avellana (Gewöhnliche Hasel)
  • [Rosaceae:] Prunus spec.
  • [Rosaceae:] Prunus avium (Süß-Kirsche)
  • [Rosaceae:] Prunus insititia (Pflaumenbaum)
  • [Rosaceae:] Prunus armeniaca (Aprikosenbaum)
  • [Rosaceae:] Prunus pyrifolia (Asiatische Apfelbirne)
  • [Rosaceae:] Malus domestica (Kultur-Apfel)
  • [Rosaceae:] Rosa spec. ? (Rose ?)
  • [Rosaceae:] Rubus spec. ?
  • [Caprifoliaceae:] Lonicera xylosteum (Rote Heckenkirsche)
  • [Caprifoliaceae:] Lonicera caprifolium (Jelängerjelieber, Garten-Geißblatt)
  • [Salicaceae:] Salix spec. (Weide)
  • [Salicaceae:] Populus spec. (Pappel)
  • [Solanaceae:] Solanum dulcamara ? (Bittersüßer Nachtschatten ?)
  • [Cannabaceae:] Humulus lupulus ? (Hopfen ?)
  • [Ericaceae:] Vaccinium spec. ?
  • [Grossulariaceae:] Ribes spec. ?? (Johannisbeere ??)

Fischer von Röslerstamm (1834: 13) schreibt in seiner Erstbeschreibung: "Die Raupe wurde von mir und Herrn von Tischer erzogen, hat aber noch nicht abgebildet werden können. Sie sieht der Capreana-Raupe sehr ähnlich, lebt im Mai und Juni auf Birken, ist dunkel- oder bronzegrün mit gelblichen Einschnitten, und eben so gefärbten kleinen Wärzchen. Der Kopf und die Krallen sind schmutziggelb, das Nackenschild von der Farbe des Körpers, der Bauch und die Bauchfüsse graugrün."

Kurz darauf legt Treitschke (1835: 63) eine entsprechende Angabe vor, in dem er ebenfalls die Birke als Nahrung nennt und in der die mit obigem Text fast wörtlich identische Raupenbeschreibung durch Herrn von Tischer zitiert wird.

Auch unsere oben gezeigten Raupenfunde stammen alle von Gehölzen der Familie Betulaceae (Birkengewächse): Alnus glutinosa, Betula pendula und Corylus avellana.

Schütze (1931) legte hingegen zu seiner Capua reticulana eine sehr viel längere Raupennahrungsliste vor: "Zwischen versponnenen Blättern an Betula, Lonicera xylosteum, Lonicera caprifolium, Salix, Populus, Alnus. Verwandlung in der Wohnung (Sorhagen). Rosa (Rössler), Prunus, Solanum dulcamara, Humulus, Rubus, Vaccinium (Kennel).

Unter dem Namen "Fruchtschalenwickler" gilt er als Schädling an Apfelbäumen, Birnbäumen, Kirschbäumen, Pflaumenbäumen, Aprikosenbäumen und - angeblich - auch Johannisbeersträuchern. Rosaceen spiele also auch eine größere Rolle.

(Autor: Erwin Rennwald)

7. Weitere Informationen

7.1. Andere Kombinationen

7.2. Literatur

  • Erstbeschreibung: Fischer von Röslerstamm, J. E. (1834–1843): Abbildungen zur Berichtigung und Ergänzung der Schmetterlingskunde besonders der Microlepidopterologie als Supplement zu Treitschke's und Hübner's europaeischen Schmetterlingen, mit erlaeuterndem Text: I-V, 6-304, Alphabetisches Register mit Synonymen [i]-[iv], pl. 1-100. Leipzig (Hinrichs). — Digitalisat von Google Books im Viewer der Hathi Trust Digital Library: [13], [pl. 9].
  • [SCHÜTZE (1931): 61]
  • Treitschke, F. (1835): Die Schmetterlinge von Europa 10. Dritte Abtheilung der Supplemente. G. Herminia - Orneodes. - 303 S.; Leipzig (Gerhard Fleischer).

7.3. Informationen auf anderen Webseiten (externe Links)