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Falter
Männchen
Genitalien ♂
Habitat
LebendfotosDiagnoseÄhnliche ArtenGenitalienBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenAndere KombinationenFaunistikLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Ähnliche Arten

Vergleich Acompsia tripunctella und Acompsia maculosella

Die beiden Acompsia-Arten sehen sich sehr ähnlich und sind bezüglich Ausbildung der schwarzen Flecken variabel. Bei Acompsia maculosella ist die Grundfarbe mehr honiggelb und nicht so grau, wie bei Acompsia tripunctella. Ein gutes Unterscheidungsmerkmal ist schliesslich der dunkle Schatten zwischen Vorderrand und dem schwarzen Mittelfleck der Vorderflügel bei Acompsia maculosella. Diese Verdunkelung fehlt bei Acompsia tripunctella.

Text: Rudolf Bryner

2.3. Genitalien

2.3.1. Männchen

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Plantaginaceae:] Plantago alpina (Alpen-Wegerich)

Trotz der Häufigkeit der Art in den Hochlagen der Alpen noch fast unbekannt!

Huemer & Karsholt (2002: 127-128) trugen zusammen: "The early stages were described by Chrétien (1899), who reared A. tripunctella from eggs: Among different plants offered the small larvae chose Plantago alpina L. (Plantaginaceae) for food. They emerged about 15 days after oviposition. The full-grown larva measures 12-13 mm; it is black brown slightly tinged with greenish, without longitudinal line; incisions between 1 st, 2 nd and 3 rd segments laterally whitish grey; warts big and intensively black; head and thoracic shield shining black; thoracic legs long and black; abdominal legs black with brown crown. The larva makes no spinning - apart from a silken tube covered with leaf litter for hibernating. It pupates in June on the ground in a loose cocoon. Chrétien also found full-grown larvae under stones in September in 2400 m altitude, and he therefore concluded that A. tripunctella in higher altitudes may need two years for its development (Chrétien 1899: 203-204). [...] Literature records giving Antirrhinum majus L. (Scrophulariaceae) as host-plant for A. tripunctella (e.g. Ponomarenko 1997b: 10) most probably refer to A. antirrhinella, and that may also be true for the association with Linaria cymbalaria (L.) Mill. (Scrophulariaceae) originating from Chrétien (Lhomme 1930: 120). Lhomme (loc. cit.) also mentions Globularia as a hostplant for A. tripunctella, however, without further reference."

Die Fütterung der Jungraupen ausgerechnet mit Plantago alpina war natürlich kein Zufall, denn diese Pflanze ist in den alpinen Lebensräumen allgegenwärtig. Freilandraupenfunde wurden aber nie gemeldet. Solche darf man bei Schmid (2019: 468) unterstellen; zwar züchtete auch er die Art ex ovo von eingefangenen Weibchen, doch zu seiner Methodik gehört üblicherweise auch die parallele Beobachtung im Freiland. Er formulierte: "Die Eier werden in kleinen Gruppen abgelegt. Die Raupe lebt polyphag an verschiedenen niederen Pflanzen, in den hohen Lagen zum Beispiel an Alpen-Wegerich (Plantago alpina). Die Zucht gelingt mit Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata). Die Jungraupe befrisst dort die Blätter aus einer feinen Gespinströhre heraus zuerst mit Fensterfraß, später im Lochfraß. Sie überwintert halberwachsen." Schmid (2019: 468) nennt keine konkreten Freiland-Raupennahrungspflanzen, so dass die von ihm unterstellte Polyphagie der Raupe noch nicht bewiesen ist.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Faunistik

Nach der Fauna Europaea [nicht mehr online verfügbar] kommt die Art in Deutschland vor, was z.B. durch obiges Falterfoto aus Bayern bestätigt werden kann. Die Art ist in Deutschland ganz an die Alpen Bayerns gebunden.

4.3. Literatur

4.4. Informationen auf anderen Websites (externe Links)