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Falter
Männchen
Geschlecht nicht bestimmt
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Inhalt

1. Lebendfotos

1.1. Falter

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Geschlecht nicht bestimmt

2.3. Genitalien

Häufigster Zweck: Unterscheidung der Arten innerhalb der Cydia succedana-Gruppe (in Mitteleuropa Cydia succedana, C. cytisanthana, C. ilipulana, C. vallesiaca, C. centralasiae, C. medicaginis, C. albipicta, C. adenocarpi und C. microgrammana)

2.3.1. Männchen

Die Arten der Cydia succedana - Gruppe zeichen sich durch einen Auswuchs auf dem Aedeagus aus, der in dieser Form bei anderen Tortriciden nicht vorkommt. Diagnostisch wichtig ist neben der Valvenform die Struktur dieses Auswuchses.

Bei Cydia ilipulana setzt er mit breiter Basis an und weist eine „fichtenzapfenartig“ strukturierte (grobschuppige) Oberfläche auf (Bild 2 zeigt den Auswuchs stark vergrößert): damit ist C. ilipulana von allen übrigen mitteleuropäischen Arten der Cydia succedana - Gruppe zu unterscheiden.(Text: Peter Buchner)

2.3.2. Weibchen

2.4. Erstbeschreibung

4. Weitere Informationen

4.1. Andere Kombinationen

4.2. Synonyme

4.3. Faunistik

Das unter Beleg 1 gezeigte Tier aus Niederösterreich (Österreich) stellt den zweiten Nachweis dieser Art im deutschsprachigen Raum dar (vorbehaltlich mir unbekannter bzw. unveröffentlichter Beobachtungen). Der erste Nachweis stammt aus Nordtirol. (Anmerkung Peter Buchner)

Kopp & Brägger (2017) melden die Art erstmals von zwei Fundorten in der Schweiz: "CH-Graubünden, Brusio, Mireda, 930 m, 3.VII.2007, Nachtfang, GP 1♀, leg A. Kopp" und "CH-Tessin, Someo, Parz. 55, 390 m, 17.VI.2012, Nachtfang, GP 1♀, leg. H.J. Brägger". Sie fragen sich, ob die aus Spanien beschrieben Art in Ausbreitung begriffen ist, oder ob sie vor 2007 in Mitteleuropa übersehen wurde.

Deutschland: Neuerdings wurden mehrere Exemplare im Dürnbucher Forst im Landkreis Kehlheim (Bayern) und Umgebung Garching im Landkreis München (Bayern) gefunden (Segerer et al. (2015)).

(Autor: Erwin Rennwald)

4.4. Literatur