Vorkommen
Länder:+2Kontinente:EU
Falter
Raupe
Weibchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanze
Inhalt

1. Falter

2. Raupe

3. Diagnose

3.1. Weibchen

3.2. Genitalien

3.2.1. Weibchen

3.3. Erstbeschreibung

1842 hierzu nachgereichter Text

4. Biologie

4.1. Habitat

4.1.1. Raupennahrungspflanze
4.1.2. Nahrung der Raupe
  • [Rosaceae:] Potentilla tabernaemontani [= Potentilla neumanniana, Potentilla verna] (Frühlings-Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla heptaphylla (Rötliches Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla recta (Aufrechtes Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla aurea (Gold-Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla crantzii (Zottiges Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla hirta (Rauhaariges Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla pusilla (Sternhaariges Frühlings-Fingerkraut, Flaum-Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Potentilla reptans (Kriechendes Fingerkraut)
  • [Rosaceae:] Sibbaldia procumbens (Alpengelbling)
  • [Rosaceae:] Geum montanum (Berg-Nelkenwurz)
  • [Rosaceae:] Geum reptans (Kriechende Nelkenwurz)
  • [Cistaceae:] Helianthemum nummularium (Gewöhnliches Sonnenröschen)

Wolfang Wagner informiert auf seiner Artseite auf pyrgus.de [Artseite auf pyrgus.de, dort auch Ei- Raupen- und Puppenbilder]: "Raupennahrungspflanzen: Die Raupen leben an Potentilla verna (=tabernaemontani), Potentilla heptaphylla, P. recta und in den Alpen auch Potentilla aurea. Weitere Potentilla-Arten bzw. nahe verwandte Rosaceen sind durchaus möglich.

Am 07.07.2007 beobachtete ich am Umbrailpass, wo die Art sehr häufig war, die Eiablage an Potentilla aurea, Sibbaldia procumbens und sowohl Geum montanum als auch Geum reptans! Hierdurch kann die Art als an krautigen Rosaceen oligophag charakterisiert werden."

Eine Nutzung von Helianthemum nummularium (Gewöhnliches Sonnenröschen) scheint ein Ausnahmefall zu sein.

Es ist natürlich möglich, dass nicht alle Eiablagepflanzen auch als Raupennahrung geeignet sind, doch gibt es hier dafür keinen Anhaltspunkt.

(Autor: Erwin Rennwald)

5. Weitere Informationen

5.1. Etymologie (Namenserklärung)

serratula die Scharte.“

Spuler 1 (1908: 76R)

Wie bei den meisten Pyrgus-Arten hat die im Artnamen genannte Pflanzengattung nichts mit der Nahrung der Raupe zu tun.

5.2. Andere Kombinationen

5.3. Bibliographisches zur Erstbeschreibung

Siehe bei Carcharodus baeticus.

5.4. Literatur

  • Ebert & Rennwald (1991b) (= Ebert 2), 496-500
  • Heppner, J. (1982): Dates of selected Lepidoptera literature for the western hemisphere fauna. — Journal of the Lepidopterist’s Society 36 (2): 87–111.
  • Erstbeschreibung: Rambur, [J.] P. (1838[-1842]): Faune entomologique de l'Andalousie 2: 1-336, pl. 1-12, 14-15, 17-18. Paris (Arthus Bertrand).
  • Sonderegger, P. (1997): Pyrgus serratulae. — In: Pro Natura – Schweizerischer Bund für Naturschutz (Hrsg.) (1997): Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Arten, Gefährdung, Schutz. Schweiz und angrenzende Gebiete. Band 2: 144-146. Egg (Fotorotar AG).

5.5. Informationen auf anderen Websites (externe Links)