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Falter
Eiablage
Raupe, Raupensack
Puppe
Männchen
Weibchen
Erstbeschreibung
Habitat
Raupennahrungspflanzen
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeLebensweiseWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Abweichende SchreibweisenAndere KombinationenSynonymeFaunistikPublikationsjahr der ErstbeschreibungLiteraturInformationen auf anderen Websites (externe Links)

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Eiablage

1.3. Raupe, Raupensack

1.4. Puppe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Erstbeschreibung

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Raupennahrungspflanzen

3.3. Nahrung der Raupe

  • [Plantaginaceae:] Veronica spicata (Ähriger Ehrenpreis)
  • [Plantaginaceae:] Veronica officinalis (Echter Ehrenpreis)

In Mitteleuropa scheint die Art weitgehend an Veronica spicata gebunden zu sein, teilweise auch an Veronica officinalis. Für die Population der Krim haben Savchuk & Kaygorodova (2023: 66) eine andere Art der Gattung im dringenden Verdacht: "В нашем случае, в месте обитания бабочек наблюдалось значительное количество Veronica barrelieri Roem. et Schult., очевидно, являющейся кормовым растением местной популяции. [n unserem Fall wurde im Lebensraum der Schmetterlinge eine beträchtliche Anzahl von Veronica barrelieri Roem. et Schult. beobachtet, die offenbar die Nahrungspflanze der lokalen Population darstellt.]

(Autor: Erwin Rennwald)

3.4. Lebensweise

Die Eiablage erfolgt in die noch jungen Samenkapseln von Ährigem Ehrenpreis (Veronica spicata). Die Jungraupe verzehrt die Samen, dann beginnt sie, am Grunde einer Samenkapsel einen kleinen Sack anzufertigen, der manchmal die dürre Samenkapsel integriert. Damit fällt die Jungraupe zu Boden, wo sie ihren Sack ergänzt und die Samenkapsel abstösst. Sie ernährt sich jetzt von allerlei welken und dürren Pflanzenteilen. Halberwachsen überwintert sie. Im Frühling wird der Sack durch elliptischen Anbau erweitert. (Jürg Schmid)

Siehe dazu auch die Bilder und Erläuterungen in Schmid (2019: 50-51).

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

Bei Duponchel [1839] ist zu erfahren: "Je l'ai dédiée à mon ancien professeur Duméril, membre de l'Academie des sciences."

4.2. Abweichende Schreibweisen

4.3. Andere Kombinationen

4.4. Synonyme

4.5. Faunistik

Das Männchen, nach dem die Art beschrieben wurde, wurde in der Umgebung von Toulon ("dans les environs de Toulon"), Frankreich, gefangen. Bryner (2020: 214) schreibt zur Verbreitung: "Von Mitteleuropa ostwärts bis Sibirien verbreitet. Vorkommen in der Schweiz: Nach SwissLepTeam (2010: 37) ist N. dumerilella früher zwar aus allen Faunengebieten gemeldet worden, Funde lagen aber nur aus der Westschweiz (Region Genf und Jura) und aus den wärmeren Alpentälern vor (Wallis, Misox, Unterengadin, Puschlav). Aktuell wird die Art in der Schweiz kaum mehr beobachtet."

Anikin et al. (2017: 67) meldeten aus der Wolga-Ural-Region Russlands die Art für die Oblasten Saratov, Samara, Uljanovsk und Bashkiria und erläuterten: "Rare in forest-stepe biotopes." Savchuk & Kaygorodova (2023): notierten die Art erstmals für die Krim. Fundort dort war eine kleine Lichtung in einem an sich schon lichten Wald in den Bergen im SE der Krim.

(Autor: Erwin Rennwald)

4.6. Publikationsjahr der Erstbeschreibung

Woodward (1922: 379) [Digitalisat auf biodiversitylibrary.org] teilt die Publikationsjahre des Bandes mit: 1-240 (mit ?) und pl. 287-296 1838, 241-432 (mit ?) und pl. 297-302 1939, 433-720 (mit ?) und pl. 303-314 1840.

(Autor: Jürgen Rodeland)

4.7. Literatur

4.8. Informationen auf anderen Websites (externe Links)