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Falter
Raupe
Männchen
Weibchen
Geschlecht nicht bestimmt
Raupe
Erstbeschreibung
Beschreibung von John Curtis
Habitat
LebendfotosDiagnoseBiologieNahrung der RaupeWeitere InformationenEtymologie (Namenserklärung)Andere KombinationenSynonymeFaunistikLiteratur

1. Lebendfotos

1.1. Falter

1.2. Raupe

2. Diagnose

2.1. Männchen

2.2. Weibchen

2.3. Geschlecht nicht bestimmt

2.4. Raupe

2.5. Erstbeschreibung

2.6. Beschreibung von John Curtis

3. Biologie

3.1. Habitat

3.2. Nahrung der Raupe

  • [Cyperaceae:] Cladium mariscus (Binsenschneide)
  • [Cyperaceae:] Carex sp. (Segge)

Stainton (1887: 133-134) beschrieb die Raupe nach einem Exemplar, "which Mr. Jeffrey had found feeding on Cladium mariscus at Wicken Fen. This larva, after being described and figured, unfortunately died; but another imilar larva, which Mr Jeffrey had retained and kept on some kind of Carex, became full-fed and spun itself up, but the pupa died before the following spring, so the whole experiment proved a failure." Die Geschichte berichtet noch über weitere Rückschläge bis klar war, dass es sich wirklich um die Raupe der gesuchten Art handelte.

Die Raupe wurde noch öfter an Seggen gefunden, wobei die Seggen-Arten aber nie bestimmt wurden.

(Autor: Erwin Rennwald)

4. Weitere Informationen

4.1. Etymologie (Namenserklärung)

„cilia Franse.“

Spuler 2 (1910: 233R)

4.2. Andere Kombinationen

4.3. Synonyme

4.4. Faunistik

Nach Gaedike et al. (2017) ist die Art in Deutschland aktuell in fast allen Bundesländern vertreten, wobei sie in mehreren davon erst nach 2000 erstmals nachgewiesen wurde. Die Art wird zwar eher selten gefunden, sie scheint aber langfristig und wohl auch kurzfristig in zumindest leichter Ausbreitung begriffen zu sein. Reutti (1853: 136) schrieb zu Baden jedenfalls noch: "Ein Exemplar, im Juli an dem Stadtgraben bei Breisach gefangen! (H.S. determ.; sonst aus Italien.)". Reutti (1853: 139-140) glaubte allerdings, noch eine verwandte Art gefunden zu haben, die er Botys virgata nannte: "Eine Verschiedenheit von Dup. Cilialis, der sie auf den ersten Blick sehr gleicht, ergiebt sich sogleich aus der langen Mittelzelle." Dazu schrieb er: "Diese Art fliegt im Mai und Juni zwischen hohen Sumpf-Riedgräsern im Mooswald bei Freibunrg und auf der Faulen Waag; es wurden bisher etwa 18 Stücke gefangen."

In Bayern scheint die Art sich langsam auszubreiten. Der Erstnachweis war in Weismain/Oberfranken am 29. Juni 1957, der zweite Nachweis erst am 26. Juli 2019 im Lkr. Aschaffenburg (Arbeitsgemeinschaft Microlepidoptera in Bayern (2020)) und der dritte Nachweis am 25.7.2020 im Rainer Wald bei Straubing an der Donau(Haslberger et al. (2021)). Weitere Nachweise erfolgten am 10. August 2025 in der Münchner Schotterebene Ldk. Dachau und am 13. Juli 2026 im Landkreis Traunstein (Fotos siehe oben).

(Autor: Erwin Rennwald), Bayern ergänzt Annette von Scholley-Pfab

4.5. Literatur