Vorkommen
Länder:Kontinente:EU
Inhalt

2. Biologie

2.1. Nahrung der Raupe

  • [Verbenaceae:] Vitex agnus-castus ? (Mönchspfeffer ?, Keuschheitsstrauch ?)

Laštuvka & Laštuvka (1998) schreiben: "Die Futterpflanze dieser neuen Art ist sehr wahrscheinlich Vitex agnus-castus L. Im Material von Ectoedemia groschkei aus Rhodos, die wir seinerzeit von Herrn Dr. Klimesch erhielten, befindet sich nämlich ein Weibchen dieser neuen Art mit der Bezeichnung "Ectoedemia groschkei det. Klimesch / Rhodos, Lindos, 9.V.1978 ex 1., Mine 10.IX.1977, Vitex agnus-castus, J. Klimesch". Die Imagines wurden beim Lichtfang auf buschigen, eher feuchten Stellen gefangen. Von den dort vorkommenden Holzarten konnten wir Ulmus, Acer, Vitex agnus-castus ua. beobachten. Auf Vitex fanden wir einige alte Blattminen, die ähnlich, aber etwas kleiner als bei E. groschkei waren." Die nächstverwandte Fomoria groschkei lebt an der gleichen Nahrungspflanze.

3. Weitere Informationen

3.1. Etymologie (Namenserklärung)

Laštůvka & Laštůvka (1998) erklären ihre Namenswahl: "Nach dem Gebiet der bisher bekannten Verbreitung der neuen Art benannt."

3.2. Andere Kombinationen

3.3. Taxonomie

Nieukerken et al. (2016) überführen Fomoria von einer Untergattung von Ectoedemia in eine eigenständige Gattung.

3.4. Faunistik

Die Art wurde aus Griechenland (locus typicus: "Lakonia, Néa Marathéa", weitere Fundorte "Fthiótida, Agios Haralambos" und "Rhodos, Lindos" und von Kreta beschrieben. Sie ist nur aus diesem Bereich bekannt.

3.5. Typenmaterial

Laštůvka & Laštůvka (1998) informieren: "Holotypus, ♂, Griechenland, Lakonia, Néa Marathéa, 19.VI.1996; Paratypen, 1♂, 1♀, dieselben Angaben; 3♂♂, 1♀, derselbe Fundort, 17.VI.1997; l♂, Fthiótida, Agios Haralambos, 21.VI.1997, alles lgt. A. & Z. Laštůvka, coll. A. Laštůvka; 1♀, Rhodos, Lindos, 9.V. 1978 ex 1. (Mine 10.IX.1977), lgt. J. Klimesch, coll. A. Laštůvka; 1♂, 1♀, Kreta, Lassithi distr., Lithines, 12.VI.1988; 1♂, Kreta, Lassithi distr., Makrigialos, 21.VI.1988, lgt. & coll. R. Johansson."

(Autor: Erwin Rennwald)

3.6. Literatur